Wirtschaft | 01.03.2024

- Anzeige - St. Nikolaus-Stiftshospital: Neue Räume - neue Medizintechnik - eine zentrale Anmeldung für alle Patienten

Zentrale Notaufnahme erweitert und modernisiert

Ob internistische oder chirurgische Notfälle – in der Zentralen Notaufnahme des St. Nikolaus-Stiftshospitals gibt es nur noch eine Anlaufstelle für Notfallpatienten. „Das bietet einen großen Vorteil und mehr Sicherheit für die Patienten“, so Chefärztin Dr. Anke Türoff (r.).

Andernach. Wer eine Krankenhausabteilung bei laufendem Betrieb saniert, hat sich viel vorgenommen. Handelt es sich dabei um die Zentrale Notaufnahme, kann man durchaus von einem Großprojekt sprechen. Wenn allerdings kurz nach Beginn der Umbaumaßnahmen eine weltweite Pandemie die Pläne immer wieder auf den Kopf stellt, wird aus der Sanierung eine echte Herkulesaufgabe.

Die Herausforderung hat das St. Nikolaus-Stiftshospital in Andernach angenommen und erfolgreich umgesetzt. Die neue Zentrale Notaufnahme (ZNA) ist nun in Betrieb – frisch umgebaut, saniert und erweitert. Patienten und Belegschaft profitieren jetzt von großzügig geschnittenen, hellen Räumlichkeiten, ausgestattet mit modernen Geräten. Das neue Konzept der Zentralen Notaufnahme, das Chefärztin Dr. Anke Türoff mit ihrem Team erarbeitet hat, kann nun umgesetzt werden. „Kaum zu glauben, dass wir über drei Jahre dabei waren, die ZNA umzubauen“, da sind sich die Projektverantwortlichen Jörg Ochtendung, Leitung Technischer Dienst, Architekt Witold Schüller, Dr. Türoff und Geschäftsführerin Cornelia Kaltenborn einig und stolz auf das Ergebnis.

Gründe für die Sanierung

Die Sanierung der Zentralen Notaufnahme (ZNA) war u.a. aufgrund steigender Patientenzahlen notwendig. „Mit dem Umbau haben wir nun einen großen Schritt getan, die bereits begonnenen Prozessänderungen weiter fortzuführen“, erklärt Dr. Türoff. „Die wichtigste Neuerung für unsere Patienten ist eine vereinfachte Aufnahme. An der zentralen Anmeldung können sich nun alle Notfälle direkt anmelden, unabhängig der Symptome, die sie zu uns führen. Das schafft Vertrauen, sorgt für Transparenz und mehr Sicherheit in der Patientenversorgung.“

Viel Platz für moderne Notfallversorgung

Die Zentrale Notaufnahme erstreckt sich über eine Nutzfläche von über 900 Quadratmetern. Schon von weitem sichtbar ist die zentrale Patientenanmeldung inklusive Wartebereich, direkt daran angeschlossen sind der Triageraum zur Ersteinschätzung und Fast-Track-Kabinen für eine zügige Weiterbehandlung. Der Kernbereich der ZNA umfasst u.a. einen neuen, deutlich vergrößerten Schockraum sowie zusätzliche Untersuchungs- und Funktionsräume. Integriert wurde außerdem die 6-Betten-Überwachungsstation, die vielfältige Möglichkeiten von der engmaschigen Kontrolle bis hin zur kurzstationären Aufnahme von Notfällen bietet.

Starke Leistung trotz großer Herausforderungen

Alle Mitarbeiter zeigten bei der anspruchsvollen Umbaumaßnahme starke Nerven. Die Zusammenarbeit zwischen dem Ärztlichen Dienst, der Pflege, den Fachabteilungen und der Technik verlief trotz der Schwierigkeiten vorbildlich, wie Dr. Türoff berichtet. Eigeninitiative, Ideenentwicklung im Team und flexible Lösungsansätze prägten die tägliche Arbeit. Umräumaktionen, kreative Lagermöglichkeiten und kontinuierliche Fortschritte waren das Ergebnis. Das Projekt mit einem Kostenvolumen von drei Millionen Euro wurde trotz Pandemie und Inflation im Rahmen der Kostenberechnung gehalten. Die Finanzierung erfolgte aus Eigenmitteln. „Unsere Mitarbeitenden sowie die beauftragten Fremdfirmen sind immer wieder über sich hinausgewachsen und haben den ZNA-Umbau zu einem Herzensanliegen gemacht. Das zeigt den besonderen Charakter unseres Hauses“, betont Geschäftsführerin Kaltenborn stolz. „Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank!“

Wann ist die Zentrale Notaufnahme des St. Nikolaus-Stiftshospitals zuständig?

Die Zentrale Notaufnahme ist für die Versorgung von schwer verunfallten sowie schwer erkrankten Menschen und Patienten mit hohem Gesundheitsrisiko zuständig. Dazu zählen Symptome, die auf einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hindeuten (Atemnot, starke Schmerzen in der Brust, Lähmungserscheinungen) sowie starke Verbrennungen, Vergiftungen, allergische Schocks, Krampfanfälle, Kopfverletzungen, Knochenbrüche oder starke Blutungen, die sich nicht stillen lassen. Die ZNA ist rund um die Uhr und sieben Tage die Woche geöffnet.

Was tun nach Schließung der Ärztlichen Bereitschaftspraxis Andernach?

Patienten, die außerhalb der Öffnungszeiten ihrer Arztpraxen ärztliche Unterstützung benötigen und bislang die Ärztliche Bereitschaftspraxis aufgesucht haben, wenden sich bitte an den Patientenservice unter der Tel. 116117 (ohne Vorwahl kostenlos 24 Stunden erreichbar).

Pressemitteilung

St. Nikolaus-Stiftshospital

Blick auf die ZNA während des Umbau. Fotos: St. Nikolaus-Stiftshospital/Sophie Runkel

Blick auf die ZNA während des Umbau. Fotos: St. Nikolaus-Stiftshospital/Sophie Runkel

Ob internistische oder chirurgische Notfälle – in der Zentralen Notaufnahme des St. Nikolaus-Stiftshospitals gibt es nur noch eine Anlaufstelle für Notfallpatienten. „Das bietet einen großen Vorteil und mehr Sicherheit für die Patienten“, so Chefärztin Dr. Anke Türoff (r.).

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Kommentare
02.03.202420:37 Uhr
germät

Jawohl, das war wirklich eine Herkulesaufgabe, aber sie wurde mal wieder bravourös gemeistert.
Ich darf hier ganz besonders auch auf die Chefärztin Frau Dr. Anke Türoff eingehen.
Diese Ärztin ist auch ein Mensch, leider nicht mehr so oft heutzutage zu erleben.
Ich hatte leider die nicht gerade angenehme Möglichkeit, auch während der Corona-Zeit dieses Haus zu besuchen, natürlich als Patient.
Trotz wahnsinniger stressiger Arbeitsbedingungen war das Personal insgesamt sehr nett und auch einfühlsam. So auch die Chefärztin.
Obwohl ich beim letzten stationären Aufenthalt eine nicht gerade tolle Diagnose erhielt, fühlte ich mich in diesem Hause, im St. Nikolaus Stiftshospital sehr, sehr wohl. Vielen lieben Dank!

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