Neues Konzept wurde beim „Tag der offenen Tür“ in der Kindertagesstätte „Regenbogen“ Antweiler vorgestellt
Buntes Programm sorgte für Unterhaltung
Antweiler. Die Kindertagesstätte „Regenbogen“ Antweiler hatte gemeinsam mit dem Kindergartenzweckverband Antweiler zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen, bei dem neben einem bunten Unterhaltungsprogramm sowohl die Räumlichkeiten als auch das neue Konzept der Kindertagesstätte vorgestellt wurde. Im Turnsaal der KiTa konnte Verbandsvorsteher Bürgermeister Guido Nisius, neben der Leiterin der KiTa, Elisabeth Schuck, und ihrem Team auch die sechs Ortsbürgermeister des Zweckverbandes begrüßen: Peter Richrath aus Antweiler, Alois Schneider aus Aremberg, Günter Adrian aus Dorsel, Heinz Stollenwerk aus Eichenbach, Wolfgang Heinisch aus Fuchshofen und Matthias Schüller aus Müsch. Außerdem anwesend waren die Vorsitzende des Elternausschusses, Anita Reicharz, und der Vorsitzende des neu gegründeten Fördervereins, Thomas Reicharz, mit den Vorstandsmitgliedern, Büroleiter Bernhard Jüngling, Pfarrer Dr. Rainer Justen sowie Eltern und Großeltern. Später kamen der für die Pfarreiengemeinschaft zuständige Pastor Heinrich Ant sowie die Fachberaterin für die kommunalen Kindertagesstätten im Landkreis Ahrweiler, Elfi Pauly, dazu.
„Auf einem guten Weg“
Bürgermeister Nisius ging bei seiner Begrüßung kurz auf die turbulenten Zeiten der KiTa ein, die schlagartig die Einrichtung 2013 in die negativen Schlagzeilen brachte. Heute sind die Hausaufgaben gemacht und die KiTa kann mit einem Neustart und einem neuen Konzert ihre Arbeit fortsetzen. „Die Kindertagesstätte ist auf einem guten Weg und auch personell wurden Veränderungen vorgenommen“, so der Bürgermeister.
Der neu gegründete Förderverein setze ein deutliches Zeichen für einen Neuanfang und entlaste die Ortsgemeinden finanziell als Träger im Zweckverband, so Nisius. Derzeit besuchen 28 Kinder die KiTa, die von insgesamt neun Erzieherinnen in zwei Gruppen werden. Es ist ausreichend Platz für die Kleinen. Der Wickelraum für die ab Einjährigen ist ebenso zu finden, wie der Schlaf- und Ruheraum, der Aktions- sowie Turnraum und der große Tisch für das gemeinsame Mittagessen. Der Leseraum dient zur Sprachförderung. Auch von den Spielmöglichkeiten im Außenbereich konnten sich die Besucher ein Bild machen. Bei leckerem Kuchen, gebacken von den Müttern und Frauen aus dem Ort, oder nebenan im Feuerwehrhaus beim kleinen Imbiss, betreut vom Elternausschuss, verlebten alle einen kurzweiligen, aber auch informativen Tag. Der Junggesellenverein hatte mit einem Zelt für die Feier ausgeholfen. Während sich die Gäste umschauten oder das Gespräch miteinander suchten, gab es für die kleinen Besucher ein abwechslungsreiches Programm vom Gesichter schminken bis zum Basteln. Wie kreativ die Kinder sind, hatten sie bereits über Wochen gezeigt. Die Ergebnisse waren in einer Ausstellung unter dem Motto „Energie und Umwelt“ im Kreativ- und Forscherraum zu bestaunen. Ein Luftballonschätzspiel mit tollen Gewinnen, die allesamt gespendet waren, rundete das Programm ab.
Eltern sollen Anregungen geben
Leiterin Elisabeth Schuck ermunterte die Eltern, Anregungen zu geben. „Aber immer aus dem Blickwinkel Ihrer Kinder, denn die stehen ganz unten auf ihren Füßen“, so die Leiterin. So ist es auch passend im Vorwort der Konzeption der KiTa Regenbogen zu lesen: „Nimm ein Kind an die Hand und lass´ dich von ihm führen. Betrachte die Steine, die es aufhebt, und höre zu, was es dir erzählt. Zur Belohnung zeigt es dir eine Welt, die du längst vergessen hast.“ Auf diesem Weg möchte das KiTa-Team die Kinder abholen und ein Stück auf seinem Lebensweg begleiten.
Zum „Gesichter schminken“ stellten sich die Kinder gerne an.
Der Förderverein mit dem Vorsitzenden, Thomas Reicharz (3.v.r).
Die Träger des Kindergartenzweckverbandes Antweiler: (V.l.) Die Ortsbürgermeister Heinz Stollenwerk, Wolfgang Heinisch, KiTa Leiterin Elisabeth Schuck, Verbandsvorsteher Bürgermeister Guido Nisius, die Ortsbürgermeister Günter Adrian, Matthias Schüller, Alois Schneider und Peter Richrath. Fotos: Norbert Ulrich
Die Erzieherinnen hatten sich einiges für diesen besonderen Tag einfallen lassen.
