Allgemeine Berichte | 28.05.2013

Entlassungsfeier der FFW der Verbandsgemeinde Adenau

Eine starke Führungspersönlichkeit geht

Wehrleiter Stephan Zimmer und sein Stellvertreter Rainer Hees wurden verabschiedet

Stephan Zimmer bekam zum Abschied die Ehrenurkunde des Landkreises überreicht (v.l.): Bürgermeister Hermann-Josef Romes, Stephan Zimmer, Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Kreisfeuerwehrinspekteur Udo Schumacher.UM

Adenau. „Mit dem heutigen Tag vollzieht sich in der Leitung der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Adenau ein Generationenwechsel,“ begrüßte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, Hermann-Josef Romes, zu Beginn der Verabschiedungsfeier von Wehrleiter Stephan Zimmer und seinem Stellvertreter Rainer Hees die Gäste.

Zahlreiche Gäste begrüßt

Bevor der eigentliche Akt mit der Entlassungsurkunde folgte, gab es einen musikalischen Willkommensgruß, dargeboten von den Limbachtaler Musikanten mit ihrem Dirigenten Hans Pohl.

Wenn ein Wehrleiter wie Stephan Zimmer verabschiedet wird, der wie kaum ein anderer die Feuerwehr der Verbandsgemeinde personifizierte und das Amt über 22 Jahre hinweg ausgeübt hat, kommen zahlreiche Gäste und Wegbegleiter zusammen. Allen voran Landrat Dr. Jürgen Pföhler, die Mitglieder des Verbandsgemeinderates sowie der Beigeordnete Ulrich Kaspers, Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann und die Feuerwehrspitze im Landkreis Ahrweiler, den Kreisfeuerwehrinspekteur Udo Schumacher und sein Stellvertreter Michael Zimmermann.

Aber auch der Leiter der Polizeiinspektion Adenau, Eugen Linden sowie der Leiter des DRK Rettungsdienstes Armin Link und die Bereitschaftsleiterin des DRK Ortsvereins Adenau Renate Schmitt gehörten ebenso zu den Gästen wie die Wehrleiter aus dem Landkreis und der ehemalige stellvertretende Wehrleiter der VG Adenau Otto Fleischer sowie die Wehrführer der 24 Ortswehren. Vom Kreisfeuerwehrverband war es der Vorsitzende Eduard Krahe und von der Kreisverwaltung die Mitarbeiter Werner Willems und Bert Bertram sowie die Feuerwehrsachbearbeiter der Verbandsgemeinde und Manfred Strack für den Nürburgring. Sie alle hatten durch ihr kommen die Bedeutung der Feierstunde unterstrichen und das war im Laufe des Abends auch mehrfach bei anhaltendem Applaus zu vernehmen.

Der Chef der Wehren innerhalb der Verbandsgemeinde, Bürgermeister Romes, merkte an das bei 58 Einsätzen bei Brandereignissen und 67 Einsätzen bei technischen und sonstigen Hilfeleistungen im Jahre 2012 die Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde unabdingbar benötigt werden und da ging der Dank nicht nur an den nun scheidenden Wehrleiter Zimmer, sondern an alle Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner. Hier betonte Bürgermeister Romes, das sich jeder Einzelne für seine Mitmenschen einsetzt und dank dieses Engagements unter Aufopferung vieler Stunden der Freizeit kann sich jeder rund um die Uhr sicher fühlen, so Romes bei seinen Dankesworten.

Die Feuerwehr hat Stephan Zimmer viel zu verdanken

Mit Wehrleiter Stephan Zimmer wurde ein Wehrleiter verabschiedet, der über 43 Jahre freiwilligen Dienst in der Feuerwehr und 22 Jahre als Wehrleiter weit mehr als seine Pflicht in der Ausübung der oft schwierigen Aufgabe für die Allgemeinheit erfüllt hat. Im Jahre 1970 trat Zimmer in die Feuerwehr Adenau als damals 17-jähriger ein, wo er 1990 zum Brandmeister befördert wurde und als Wehrführer die Führungsaufgabe übernahm. Bereits ein Jahr später wurde er dann im Jahre 1991 zum Wehrleiter ernannt. In Anerkennung seiner geleisteten Arbeit in der Feuerwehr und für die langjährige Mitgliedschaft wurde Stephan Zimmer im Laufe der Jahre mit dem Silbernen und Goldenen Feuerwehrehrenzeichen sowie dem Silbernen und auch Goldenen Feuerwehrehrenzeichen am Bande ausgezeichnet.

Da bei der Übernahme des Amtes als Wehrleiter bei den Einsatzfahrzeugen eher im Tausch alt gegen alt stattfand, hat es Zimmer bis heute geschafft, das fast alle Wehren in der Verbandsgemeinde Adenau mit neuen modernen Löschfahrzeugen ausgestattet sind und sich auch die Atemschutztrupps um ein vielfaches verstärkt haben.

Besondere Herausforderung: Nürburgring

Ein dickes Lob gab es für Stephan Zimmer von allen Zuständigen im Bereich des Nürburgrings, denn was für die Fans Kurzweil und Spaß bedeutet, war für die Kameraden und Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehr stets eine besondere Herausforderung und Kraftanstrengung. Unter der Leitung von Wehrleiter Zimmer konnte der Brandschutz und die technische Hilfe am und auf dem Nürburgring auch in den extremsten Situationen sichergestellt werden, so Bürgermeister Romes und auch Landrat Pföhler. So ging mit der Verabschiedung aus dem aktiven Dienst als Wehrleiter wahrlich eine Ära zu Ende, in der mit Stephan Zimmer eine starke Führungspersönlichkeit die Entlassungsurkunde, von Bürgermeister Hermann-Josef Romes, übereicht wurde. Mit dem Abschied vom lieb gewonnen Ehrenamt ließ Zimmer bestimmt ein Stück seiner Lebensaufgabe zurück und vielleicht sogar ein Teil seines für die Feuerwehr ständig schlagenden Herzens, so Bürgermeister Romes. Was es bedeutet in der Verbandsgemeinde Adenau das Amt des Wehrleiters auszuführen, lässt sich vielleicht ein klein wenig verdeutlichen, da Zimmer allein als Ansprechpartner für die 24 Ortsfeuerwehren mit ihren über 450 aktiven Wehrfrauen und Wehrmänner zuständig war.

Eine Ruhebank als Abschiedsgeschenk

Solch ein Engagement verlangt den ganzen persönlichen Einsatz und da gehört auch eine starke Ehefrau an die Seite, dafür sprach Bürgermeister Romes seinen ganz persönlichen Respekt und Anerkennung aus und bedankte sich bei Ehefrau Silvia mit einem Blumenstrauß und für die Zeit des Ausruhens, die jetzt wohl häufiger zur Verfügung stehen wird, gab es von der Verbandsgemeinde und den Wehren eine Ruhebank, gezimmert aus einer alten Ulme vom Buttermarkt, ein Adenauer Urgestein wie Stephan Zimmer selbst und unverkennbar mit den Utensilien der Feuerwehr verziert.

Dankesworte von Stephan Zimmer

Bei seinem Dank ging Stephan Zimmer auch auf das einst im Jahre 2009 geplante Sicherheitszentrum ein und auf den angesagten Spatenstich, wobei die Spaten wohl noch vorhanden sind aber der Stich nie erfolgte, so der scheidende Wehrleiter, der dieses wichtige Gebäude am Nürburgring für sich selbst bereits aufgegeben hat. Seinem Nachfolger wünschte Zimmer ein dickes Fell, das man in diesem Amt des Öfteren gebraucht. Landrat Pföhler merkte zum Sicherheitszentrum an, das er das Wort und den Handschlag eines Ministers hatte, aber das Gebäude wird es wohl erst geben, wenn der Nürburgring wieder in ruhigeren Fahrwassern schwimmt und aus den Schlagzeilen gerät, so der Landrat. Mit Zimmer geht sozusagen ein Kapitän von Bord, der aber kein sinkendes Schiff verlässt, sondern mit Weitsicht seinen Stellvertreter und Nachfolger bereits langfristig auf das neue Amt vorbereitet hat, so Landrat Pföhler. Für das herausragende Engagement über zwei Jahrzehnte und als Anerkennung für die geleistete Arbeit gab es zum Abschied die Ehrenurkunde des Landkreises verbunden mit einem Weinpräsent.

Rainer Hees würdig verabschiedet

Da gleichzeitig auch der Stellvertreter Rainer Hees mit Erreichen der Altersgrenze verabschiedet wurde, gab es für die insgesamt zwölf Jahre, im Dienste des stellvertretenden Wehrleiters, neben dem Dank von Landrat Pföhler ebenfalls ein Weinpräsent. Die Urkunde zur Verabschiedung aus der Verantwortung des stellvertretenden Wehrleiters der Verbandsgemeinde Adenau, erhielt Rainer Hees von Bürgermeister Romes, der dem ehemaligen Wehrführer der Freiwillige Feuerwehr Wershofen für seinen Einsatz über insgesamt 43 Jahre im Dienste der Feuerwehr dankte und auch hier gab es einen Blumenstrauß für die Ehefrau

Rainer Hees erhielt seine Entlassungsurkunde als stellvertretender Wehrleiter.

Rainer Hees erhielt seine Entlassungsurkunde als stellvertretender Wehrleiter.

Stephan Zimmer bekam zum Abschied die Ehrenurkunde des Landkreises überreicht (v.l.): Bürgermeister Hermann-Josef Romes, Stephan Zimmer, Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Kreisfeuerwehrinspekteur Udo Schumacher. Fotos: UM

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