In Niederadenau bietet ein weiteres Heiligenhäuschen Zuflucht für persönliche Anliegen

Einsegnung des neuen Bildstocks am Weiher

07.09.2013 - 16:51

Niederadenau. Kapellen, Heiligenhäuschen, Bildstöcke oder Wegekreuze bieten seit jeher eine Zufluchtsstätte, um persönliche Anliegen vorzutragen und die Hilfe Gottes und der dort zu verehrenden Heiligen zu erbitten. Auch wenn in der heutigen Zeit nicht mehr so viele Heiligenhäuschen oder Bildstöcke errichtet werden, können sich die Hilfesuchenden, Wanderer oder Radfahrer bei einer kurzen Rast in Niederadenau jetzt an einem neuen Bildstock erfreuen.

Am Sonntag hatte der Pfarrgemeinderat mit seiner Vorsitzenden Hildegard Baur die Gemeinde eingeladen, in einer Prozession gleich zwei Heiligenhäuschen zu besuchen und einzusegnen. Vor der Kapelle im Ortskern von Niederadenau versammelten sich die Gläubigen, als Pfarrer Dr. Rainer Justen auf den Sinn eines Heiligenhäuschens einging, an dem Menschen innehalten und ihre Anliegen vortragen und so die Hilfe und den Segen Gottes erbitten. Dann stimmten Willi Klein und Pierre Baur auf ihren Trompeten ein Marienlied an, bevor es in einer Prozession zum restaurierten Heiligenhäuschen in den Wiesenweg ging.

Der Niederadenauer Gastwirt Reinhold Ginsterblum hatte die Restauration vorgenommen und auch eine neue Figur des hl. Judas Thaddäus gestiftet.

An der Seite klärt eine Tafel über die Bedeutung des hl. Judas Thaddäus, was übersetzt der Beherzte heißt, auf, der als Freund und Helfer vieler Menschen in besonders schweren Anliegen angerufen wird.

Nachdem Pfarrer Justen und auch Reinhold Ginsterblum das renovierte Heiligenhäuschen gesegnet hatten, ging es in der Prozession zum neu errichteten Bildstock am Weiher, bei dem ebenso wie in der Niederadenauer Kapelle, die Schutzpatronin Maria Magdalena verehrt wird. Auch hier wurde mit Gebeten und Gesang der neu geschaffene Bildstock eingesegnet und neben Pastor Justen war auch der Stifter, Jagdpächter Reinhard Fuchs mit seiner Ehefrau, anwesend. Die Prozession endete dann am Gemeindehaus, wo alle noch zu Kaffee und selbstgebackenem Kuchen der Niederadenauer Frauen eingeladen waren.

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