Allgemeine Berichte | 04.09.2013

SFG Wershofen erfolgreich beim Jugendvergleichsfliegen in Rheinland-Pfalz

Erster Platz in der Mannschaftswertung

Die ersten drei in der Einzelwertung (v.l.n.r.): 2. Clemens Kefer, 1. Sascha Stüber und 3. Jan Bischoff.privat

Wershofen/Mainz. Das Team der SFG Wershofen, bestehend aus Tessa Stefan, Jan Bischoff und Clemens Kefer hat beim rheinland-pfälzischen Landes-Jugendvergleichsfliegen in Mainz Finthen den ersten Platz in der Mannschaftswertung errungen. Dabei wurde Clemens Vize-Landesmeister, Jan errang die Bronzemedaille und Tessa kam bei ihrer ersten Teilnahme am Jugendvergleichsfliegen auf Anhieb auf einen sehr guten 13.Platz unter insgesamt 44 Startern. Sieger wurde Sascha Stüber vom AeC Nastätten. Mit diesem hervorragenden Abschneiden haben sich Jan und Clemens auch für die Teilnahme am Bundesfinale des Jugendvergleichsfliegens am letzten Septemberwochenende in Laucha/Sachsen-Anhalt qualifiziert.

Dieses Jahr trafen sich 44 Jugendliche aus 15 Segelflugvereinen mit 13 Segelflugzeugen auf dem Flugplatz Mainz Finthen. Die Jugendlichen sind zwischen 15 und 24 Jahre alt, zum überwiegenden Teil noch in der Segelflugausbildung. Gezeigt werden bei dem jährlichen Wettbewerb, der vom Deutschen Aero Club e.V. veranstaltet wird, Flugfiguren, die Teil der Ausbildung sind. Hierzu gehören das Starten im richtigen Steigwinkel, Kreiswechsel, der Slip und Rollübungen. Gelandet wird punktgenau in einem 10m x 10m großen Feld. Die Ausführung an sich und vor allem das sichere Beherrschen des Flugzeuges entscheiden über Sieg und Niederlage.

„Das Gefühl von Freiheit hat mich fasziniert“, berichtet Tessa Stefan (16), die erstmals dabei ist. Wenn das Wetter mitspielt, darf jeder Jungpilot drei Mal fliegen. Die zehnköpfige Jury aus erfahrenen Piloten bewertet jeden Flug einzeln und vergibt Minuspunkte. Wenn der Wind zu stark ist oder es regnet, wird das Vergleichsfliegen abgebrochen, die Jugendlichen müssen einen Theorietest machen. Dieses Jahr spielte das Wetter mit.

Begleitet wurde das Siegerteam von jugendlichen Vereinskameraden, dem Betreuer Marcel Glienke und den beiden Fluglehrern Bernd und Martin van der Mühlen. Für die Organisation zeichnete Julia Weidler verantwortlich.

„Ich fiebere dem Bundesvergleichsfliegen in Laucha entgegen“, so Jan Bischoff und Clemens Kefer ergänzt: „Bis dahin wird geübt und geübt.“ Daneben gibt es einiges zu organisieren. Und auch Sponsoring wird zum Thema, da die Teilnahme an bundesweiten Veranstaltungen doch Kosten verursacht, die die Jugendlichen nicht allein tragen können. Die Vereinskameraden jedenfalls unterstützen und drücken die Daumen.

Das Team schiebt die ASK 18 an den Start.

Das Team schiebt die ASK 18 an den Start.

Die ersten drei in der Einzelwertung (v.l.n.r.): 2. Clemens Kefer, 1. Sascha Stüber und 3. Jan Bischoff.Fotos: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Heimat aktiv erleben
Heimat aktiv erleben
Grillsaison Filiale Dernbach
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige Reinigungskraft
Hausmeister-und Gärtner/in
Empfohlene Artikel
Ein südländischer Abend im hübschen Rosendorf
66

Löhndorf. Man wähnte sich in südlichen Gefilden a la Provence an diesem Sommerabend – neben blühenden Lavendelbüschen, bunten Rosenstöcken, unter uraltem Gemäuer und schattenspendenden Bäumen. Die Rosenfreunde Löhndorf hatten sich den perfekten Sommertag ausgesucht, um sich und ihre Arbeit zu feiern, aber auch, um neue MitstreiterInnen zu gewinnen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die niedergebrannte Zimmerei von außen.
1587

Firmenhalle einer Zimmerei in Brohltal-Ost brennt in der Nacht auf Samstag bis auf die Grundmauern ab

20.06.: 110 Feuerwehrleute und Helfer kämpfen gegen die Flammen

Niederzissen. Die Werkhalle der Zimmerei Reimund Müller im Industriegebiet Brohltal-Ost ist in der Nacht zum Samstag ein Raub der Flammen geworden. Der Feueralarm bei der Feuerwehr Brohltal ging um 22.50 Uhr ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Fabrik bereits lichterloh. Feuerwehren aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und auch Andernach wurden umgehend zur Verstärkung angefordert, sodass rund 110 Feuerwehrleute und Helfer in der Nacht gegen ein Ausbreiten des Großfeuers kämpften.

Weiterlesen