Volkstrauertag in Adenau
Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt
Bürgermeister der Stadt und der Verbandsgemeinde legten Kränze nieder
Adenau. Am Ehrenmal, auf dem Friedhof in Adenau trafen sich alle zur zentralen Gedenkfeier Adenau.
In der Johanniterstadt Adenau fand wie alljährlich die zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Ehrenmal vor dem Friedhofseingang statt. Auch nach fast 100 Jahren und fast 70 Jahren im Gedenken an die beiden Weltkriege darf das Vergessen an die Gefallenen und vermissten Soldaten nicht aufhören.
So begann der Sonntagmorgen mit Gedenkgottesdiensten in den beiden Kirchen der katholischen und evangelischen Christen, die im Anschluss gemeinsam den Weg zum Friedhof gingen. Angeführt vom Tambourcorps Adenau, dem Blasorchester Stadt Adenau, das den Trauerzug mit Trommelklang begleitete und den Fahnen und Standartenträgern der Freiwilligen Feuerwehr Adenau, den Adenauer Zünften und ihren Zunftmeistern, dem DRK Adenau, kfd Frauengemeinschaft, Eifelverein, TuWi Adenau, Pfadfinder und der KG Rot-Weiß Adenau folgten alle dem Trauerzug zum Ehrenmal.
Hier gedachte Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann all den Opfern, die durch Krieg und Gewalt ihr Leben lassen mussten und auch heute noch in zahlreichen Kriegshandlungen auf der ganzen Welt schlimmes Leid und Tod erfahren. Erinnert wurde an die Schreckenszeit in der Vergangenheit und die Gräueltaten der Gegenwart auch vom Vertreter der Jugendfeuerwehr. Insbesondere derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.
Danach legten der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau Hermann-Josef Romes und Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann im Gedenken die Kränze am Ehrenmal nieder, begleitet vom Stadtorchester Adenau mit den bewegenden Klängen von „Ich hatt‘ einen Kameraden“. Aber auch all den gefallenen Soldaten, die teils in den letzten Monaten des fürchterlichen Zweiten Weltkriegs, in noch jungen Jahren ihr Leben lassen mussten und auf dem Soldatenfriedhof in Adenau ihre letzte Ruhe gefunden haben wurde gedacht.
Die Beauftragte für den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge (VDK) Ortsbürgermeisterin Monika Korden sowie die Abordnung des DRK Ortsvereins Adenau legten im Gedenken am Ehrenmal auf dem Soldatenfriedhof die Kränze nieder.
Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann hielt eine bewegende Ansprache und erinnerte an die Schrecken von Krieg und Gewalt.
