Politik | 14.07.2013

„Für die Menschen, für die Heimat, für die Eifel“ lautet das Motto des Bürgermeisterkandidaten

Guido Nisius will einen Beitrag zur Weiterentwicklung seiner Heimat leisten

Guido Nisius aus Wiesemscheid möchte Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau werden

Guido Nisius will als Bürgermeister im partnerschaftlichen Miteinander allen politischen Kräften die Verbandsgemeinde Adenau weiterentwickeln UM

Für die CDU wird Guido Nisius in den Wahlkampf zur Wahl des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Adenau ziehen, die gleichzeitig mit der Bundestagswahl am 22.September stattfindet. Aber für Guido Nisius ist es wichtig, Bürgermeister für alle zu werden und da sieht er sich als echter „Eefeler Jung“, der die Menschen in der Verbandsgemeinde kennt und ihre Mentalität versteht.

Adenau. Im Jahre 1967 wurde Guido Nisius in Adenau geboren. Er ist in Wiesemscheid aufgewachsen, wo er bis heute mit seiner Ehefrau und den beiden Söhnen lebt. Nisius ist ein Mensch des Ehrenamtes und einer der das Brauchtum und die Traditionen lebt und pflegt. So ist die ganze Familie im Vereinsleben aktiv. Guido Nisius selbst war jahrelang Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wiesemscheid und zuletzt als derer stellvertretender Wehrführer tätig. Kommunalpolitisch hat sich Nisius von 1994 bis 1999 als Mitglied im Ortsgemeinderat von Wiesemscheid engagiert und im CDU Ortsverband Barweiler-Wiesemscheid bekleidet er das Amt des Kassierers. Zu seinen Hobbys gehören das Wandern und die Motorradfahrt durch die Eifel, aber seine Leidenschaft gehört dem Chorgesang. Beim Gesang kann er richtig vom Alltagsstress abschalten. Insgesamt leitet Guido Nisius mit dem Chor CHORios, den Sangesfreunden Wiesemscheid sowie dem MGV Bodenbach drei Chöre. Wie er aber selbst sagt, müsse sich bei einer möglichen Wahl zum Bürgermeister hier wohl etwas ändern. Als Bürgermeister will Nisius einen aktiven Beitrag zur zukunftsorientierten Weiterentwicklung seiner Heimat leisten. Da die Familie voll hinter ihm steht und ihn bei der Wahl zum Bürgermeister unterstützt, hat sich Guido Nisius seine Ziele abgesteckt. Als Diplom Verwaltungswirt (FH) hat er bei der Kreisverwaltung Ahrweiler bereits verschiedene Führungspositionen besetzt und leitet nun die Finanzabteilung als Kämmerer und Werkleiter des Eigenbetriebs Schul- und Gebäudemanagement Landkreis Ahrweiler mit rund 60 Mitarbeitern. Nisius will sich den Herausforderungen des demografischen Wandels stellen und dafür kämpfen, dass der ländliche Raum von der allgemeinen Entwicklung nicht abgehängt wird und seine Bewohner nicht zu „Bürgern zweiter Klasse“ degradiert werden.

Demografischer Wandel im ländlichen Raum

Bei allem Verständnis für die Notwendigkeit einer Kommunalreform gilt für ihn grundsätzlich: „Hände weg von unseren bewährten kommunalen Strukturen und dazu zählen auch unsere Zwerggrundschulen in Reifferscheid und Wershofen,“ erklärt Nisius. Aber auch für den Erhalt der Förderschule Wimbach tritt Nisius ohne Wenn und Aber ein. Er sieht hierbei aber auch die Notwendigkeit, die Grundschule Adenau als Schwerpunktschule auszubauen, damit Eltern bei der Frage eines inklusiven Unterrichtes ein echtes Wahlrecht haben. Auch der Ausbau des Ganztagsangebotes in der Kinderbetreuung soll bedarfsgerecht gedeckt werden und sich dem geänderten Arbeits- und Freizeitverhalten junger Erziehungsberechtigter bei Bedarf anpassen. Ein weiteres Anliegen sieht der Bürgermeisterkandidat im Erhalt des Adenauer St. Josef Krankenhaues sowie der flächendeckenden ärztlichen Versorgung in der Verbandsgemeinde. „Hier müssen wir aufpassen, dass bei der medizinischen Versorgung der Menschen hier im ländlichen Raum gegenüber den Ballungsgebieten keine „Zwei-Klassen-Medizin“ entsteht, so Nisius. Aber auch eine modere und leistungsfähige DSL (Breitbandanbindung) muss in alle Orte um Heimarbeitsplätze und Unternehmen zu sichern. Als Wirtschaftsförderer hat Nisius seine Erfahrungen bereits bei der Kreisverwaltung sammeln können und weiß um die Bedeutung heimatnaher Arbeitsplätze im ländlichen Raum hinlänglich Bescheid. Daher ist es ihm wichtig, gerade den mittelständischen Unternehmen und Betrieben optimale Standortbedingungen zu bieten. Hier will er als Bürgermeister Ansprechpartner mit einem stets offenen Ohr sein und regelmäßig Kontakte pflegen und im Gespräch bleiben. Jeder Betrieb, der sich in der Verbandsgemeinde ansiedeln möchte, würde in Nisius einen kompetenten Ansprechpartner findet.

Nürburgring als Impulsgeber

Für den Bürgermeisterkandidaten ist es entscheidend, dass die Johanniterstadt Adenau als attraktive Einkaufsstadt erhalten bleibt. In Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein müsse nach Lösungen gesucht werden, um dem möglichst viele Geschäften in der Stadt zu erhalten. Der Nürburgring ist der wichtigste Impulsgeber für die wirtschaftliche Entwicklung in unserer Verbandsgemeinde. Er ist direkt und indirekt „Arbeitgeber“ für rund 2.500 Menschen. So müssen alle verantwortlichen Kräfte gemeinsam alles daran setzen, dass der Nürburgring der breiten Öffentlichkeit und unserer Region als Aushängeschild erhalten bleibt. Hierbei gilt es den Nürburgring zu stabilisieren und in ruhiges Fahrwasser zu bringen, so der Wirtschaftsfachmann Nisius, der den Gewerbepark am Nürburgring als Erfolgsgeschichte sieht, den es weiterhin gilt auszubauen. Aber auch der Fremdenverkehr ist ausbaufähig und da bietet die wunderschöne Eifellandschaft ausreichendes Potenzial. In weiteren Schlagworten sieht der Bürgermeisterkandidat den Erhalt der liebens- und lebenswerten Dörfer, familienfreundliche Orte in denen Generationen zusammengeführt werden und in denen junge Familien mit Kindern ausdrücklich erwünscht sind. Dazu gehört auch die Förderung des Ehrenamtes, der Vereine und des Sports. Als ehemaliger stellvertretender Wehrführer weiß Nisius auch um die Sicherheit der Menschen und da darf nicht gespart werden. Eine Verbandsgemeinde ist aber auch immer auf eine gesunde und solide Finanzpolitik angewiesen und da führt auch in Adenau kein Weg dran vorbei, weiß der Kreiskämmerer. Trotz aller Sparanstrengungen sollte man sich aber auch nicht kaputtsparen. „Bei allem Wünschenswerten, aber auch Notwendigem gilt stets, dass keine teuren Experimente gemacht werden und Entscheidungen zulasten der nachfolgenden Generationen getroffen werden“, betonte der kommunale Finanzexperte Guido Nisius. So sind Investitionen dort zu tätigen, wo sie Zukunftskapital schaffen und notwendige Projekte müssen vorausschauend, mit Sachverstand und realistischen Lösungsvorschlägen angegangen werden. So stellt sich Nisius als Bürgermeister seine Arbeit im partnerschaftlichen Miteinander aller an der Gestaltung unserer Heimat mitwirkenden politischen Kräften vor und das vertrauensvoll mit allen Fraktionen im Verbandsgemeinderat.

Guido Nisius will als Bürgermeister im partnerschaftlichen Miteinander allen politischen Kräften die Verbandsgemeinde Adenau weiterentwickeln Foto: UM

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