Allgemeine Berichte | 13.06.2013, 10:27 Uhr

Kontrollflüge von Hochspannungstrassen derzeit im Gebiet Bad Neuenahr-Koblenz und Ulmen-Limburg

Hubschrauber kontrolliert Hochspannungsleitungen

Monteure schauen von oben auf Masten und Leitungen - Erfahrene Piloten fliegen dicht an den Leitungen

Region. Aktuell kontrolliert der Netzbetreiber Westnetz die Hochspannungstrassen im Bereich Bad Neuenahr-Koblenz und zwischen Ulmen und Limburg mit einem Hubschrauber. Aus der Luft sehen erfahrene Techniker, ob alle Bauteile, wie Masten, Leiterseile und Isolatoren in Ordnung sind. Ihr fliegender Arbeitsplatz wird dazu von einem geschulten Piloten dicht entlang der Leitungen manövriert. Die Hochspannungstrassen führen zu den Umspannwerken, die in jedem größeren Ort die Stromversorgung gewährleisten. Für einen kurzen Moment werden daher auch Stadtgebiete überflogen. Die Befliegungen in den oben genannten Gebieten beginnen ab dem 13. Juni und enden voraussichtlich am 21. Juni. Die Flüge finden nur bei günstiger Wetterlage und guter Sicht statt.

Westnetz kontrolliert das gesamte Hochspannungsnetz einmal im Jahr. Festgestellt werden dabei etwa Schäden durch Blitzschlag am Erdseil. Es verläuft von Mastspitze zu Mastspitze und dient auch als Blitzschutzseil. Notiert werden aber auch Vogelnester, die im Gestänge über den Stromkreisen angelegt sind. Nach der Brutsaison werden sie entfernt. So wird verhindert, dass die Nester, wenn sie auseinanderfallen, Kurzschlüsse verursachen. Ebenso wird der Abstand von Bäumen zu den Leitungen ins Visier genommen. Im Herbst werden sie dann geschnitten. Alle Schäden werden sorgfältig dokumentiert und bei nächster Gelegenheit behoben. Pro Tag werden etwa 150 Kilometer Stromleitung kontrolliert. Michael Wahl koordiniert die Flüge im Gebiet von Rhein und Ruhr. Er sagt: „Die Flüge sind ein wichtiger Teil unserer routinemäßigen Kontrollen. Durch den geschulten Blick entdecken die Kollegen schnell, wo etwas nicht in Ordnung ist.“

Pressemitteilung der Westnetz GmbH

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