Landfrauenwanderung in Aremberg
Landfrauenwanderung in Aremberg mit historischen Highlights und regionaler Gastlichkeit
Aremberg. Zur monatlichen Wanderung trafen sich Landfrauen und -männer aus dem Kreis Ahrweiler am Aremberger Wanderparkplatz. Dort stand der Uraremberger Ulf zur Führung für die 30 Personen starke Gruppe bereit. Stolz und engagiert stellte er die Besonderheiten seines Heimatortes vor. Er führte die Gruppe bei Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen durch eine hellgrün schimmernde und schattenspendende Allee zunächst zur Hl. Schutzengelkapelle.
Dieser Stopp bot Gelegenheit auf die heimatliche Geschichte einzugehen und auf das besondere Engagement der örtlichen Vereine zur Pflege der Kulturgüter sowie der dörflichen Gemeinschaft. Ulf erzählte von Kindheitserinnerungen, wozu auch eine Erklärung der heute noch alljährlich stattfindenden traditionellen Brotsegnung gehörte. Pilger besuchen dann die Kapelle und den nahegelegenen Bildstock, an dem das mitgebrachte Brot nach altem Brauch gesegnet und verzehrt wird.
Er führte die Wanderroute weiter auf dem Fürstin Margaretha Weg. Margaretha war die Stammmutter des adeligen Hauses von Arenberg und eine geschickte Geschäftsfrau, die erfolgreich den Handel zwischen nordeuropäischen Städten und dem Adel mit wertvollen Stoffen und anderen Gütern aufbaute.
Nach so viel Information genoss die Gruppe gegen Ende der Wegstrecke entspannte Blicke in die Weite der Wiesen mit fantastischen Ausblicken auf die beeindruckende hügelige Eifellandschaft.
Als letztes Highlight des Tages erfuhren die Landfrauen und -männer die besondere Gastlichkeit der Aremberger Landfrauen bei der abschließenden Einkehr im Dorfgemeinschaftshaus. Neben Kaffee und Kuchen hatten die Damen wohlschmeckende Maibowle gerichtet. Und damit nicht genug: Der sympathische Wanderführer Ulf entpuppte sich mit seinem überraschenden Akkordeonspiel als Stimmungsmacher und sorgte für einen einmaligen musikalischen Ausklang der Landfrauenwanderung.
