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Schüler experimentieren

Naturwissenschaft hautnah

Erster MINT-Tag in Koblenz

10.07.2015 - 16:20

Koblenz. Zwiebelhaut unter einem Elektronenmikroskop anschauen, untersuchen, wie eine Festplatte funktioniert oder knifflige Mathe-Aufgaben lösen: Erstmals können rund 400 Schüler aller Schulformen am Dienstag, 21. Juli, in der Rhein-Mosel-Halle an experimentellen Stationen ihre naturwissenschaftlichen Fähigkeiten in einem so genannten MINT-Parcours testen. Unter dem Motto „Deine Experimente. Deine Chance. Deine Zukunft.“ bieten die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz und der Arbeitgeberverband vem.die arbeitgeber den Mach-MI(N)T-Tag an. MINT steht dabei für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. „Das Ziel eines MINT-Parcours ist es, nicht nur über Berufe zu reden, sondern sie erlebbar und begreifbar zu machen“, sagt Thorsten Bröcker, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes vem.die arbeitgeber. Schon seit einigen Jahren werde laut Bröcker ein Fachkräftemangel bei Ingenieuren und Facharbeitern in den MINT-Berufen festgestellt. Für die IHK Koblenz und den Arbeitgeberverband vem.die arbeitgeber Anlass, gemeinsam Schülern den Parcours anzubieten. „Wir wollen damit Schülerinnen und Schüler zeigen, dass MINT-Berufe hervorragende Zukunftsaussichten bieten - sei es durch eine Berufsausbildung oder ein Studium“, ergänzt Bröcker. Der MINT-Parcours besteht aus experimentellen Stationen, an denen Schüler ab der achten Klasse mit den vier naturwissenschaftlichen Fächern auf Tuchfühlung gehen können. Das bedeutet für sie experimentieren und ausprobieren. Die Teilnehmer können sich mit „kniffligen Wahrscheinlichkeiten“, „Industriespionage“ und „Lichtspielen“ beschäftigen. Im „Ferrari-Team“ fahren sie um die Wette - im eigens konstruierten Fahrzeug und bauen eine Brücke „ohne Niet und Nagel“. Sie lassen „Farben erzählen“ und erleben „Physik der guten Laune“. Workshops mit technisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkten und Info-Stände der lokalen Hochschulen runden das Programm ab. Die Metall- und Elektroindustrie stellt sich mit dem M+E-Info-Mobil vor. Ebenfalls steht die Agentur für Arbeit für Fragen bereit. Bernhard Meiser, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Koblenz, sieht sowohl für Schüler als auch für Unternehmen Vorteile der Veranstaltung: „Die Betriebe können im Rahmen des MINT-Parcours potenzielle Auszubildende persönlich kennenlernen und sich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren. Schüler erhalten einen ersten Einblick in die MINT-spezifische Berufswelt.“

Die IHK Koblenz und der Arbeitgeberverband vem.die arbeitgeber bieten den Schulen einen kostenlosen Bustransfer vom jeweiligen Schulstandort bis zur Rhein-Moselhalle an. Interessierte Schulen können sich dafür bis Donnerstag, 16. Juli, bei Nora Pott unter Telefon 0261/4040648 oder per Email unter pott@vem.diearbeitgeber.de anmelden.

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Kommentare
Armin Linden:
Fest steht, das der Kreis AW. mittlerweile bereits das grösste Altersheim im nördlichen RP. darstellt. In der Hoch-Eifel bereitsganze Gebiete "€ntvölkert". Das war vor 3O J. noch anders. Junge Leute - speziell Deutsche - gut ausgebildet, wandern aus. Die Gründe für Insider teils klar. Eine Migration enorm im Zulauf im AW.-Kreis. die Ökonomie des €. bestimmt dort die Einstellung & Gesinnung ! Industrie in MY-KO. auch weit grösser. Ich fürchte, die nächsten 2O J. wird sich vieles ändern. Besonders die völlige Unterschätzung u. das Ausbluten der "Eigenen Systeme" in der Migration. Für "eigene Landsleute u. Studenten" gab es keine Bürgen mit Winke.Winke.Syndrom. Das dürfe u. müsste auch dem BlickAktuell bekannt sein. Soviel Charakter sollte sein. Auch in der Veröffentlichung. A.L.
Armin Linden:
Das Thema, ist + wird in der Zukunft NICHT vom Tische sein. Auch selbst in der CDU gibt es - ausserhalb RP.- genügend Fachleute, die noch in der Realität zu Hause sind. Die Demographie im Kr. AW. ist dermaßen hoch, die Ausdünnung in der Besiedlung (Land) gravierend. In der Eifel, teils "Leer-Raum". In BNA - kaum Kinder u. Jugendliche mehr ! Außer Migration.- Gründe wohl Ökonomischer Natur. Das Kulturprogramm (Rollator-Krankenstühle) ausgerichtet. Der Vorteil Mayen-Koblenz allerdings, wesentlich mehr Industrie & Junge Leute ! Es sind rd. 4 Millionen gut ausgebildete JUNGE Deutsche Mädchen u. Jungs, nach der UNI bereits ausgewandert. Österreich - CH - Alle Nordländer - USA. Man lebt besser. Verdient mehr. Rente Faktor 3-5 ! Medizin (Privat). Nein, für vieles ist es leider zu spät. Der AW-Kreis wird zu den abgehängten einmal zählen. Auch die SPD.FDP wusste es. Sorgte aber für den Aufschwung West.Nord Africa - Maroco -Syrien.Lybien. Damit ist in England jetzt Schluss !
Uwe Klasen:
So sollten Schüler und Studenten für die Zukunft sorgen, mit Erfindungen und guten Ideen das Land und die Menschheit voran bringen und nicht sich instrumentalisieren lassen zum sogenannten "Friday for Future"!
juergen mueller:
Es geht hier nicht um Verteufelung, sondern einzig und alleine darum, dieser Veranstaltung etwas positives abzugewinnen, was ich nicht tue. Anstatt auf die Strasse zu gehen und Transparente hochzuhalten oder Sprüche (wie die von Anne) vom Stapel zu lassen, gibt es in vielfältiger Weise Dinge, etwas für EURE Zukunft zu tun, ohne laut zu werden. Laut ist unsere heutige Jugend eh schon bis zur Unerträglichkeit und zwar ohne positive Ergebnisse. Dass meine Generation eure Zukunft klaut ist ganz einfach nur das Ergebnis von Faulheit beim Denken. Ihr macht es euch zu einfach, wenn ihr denkt, wenn ihr auf die Strasse geht, dass sich dadurch etwas ändert. Steht ihr irgendwann einmal im Berufsleben (oder auch nicht), dann ist für viele von euch nur noch eines wichtig - dass es euch persönlich gut geht ... hierbei an andere zu denken, das ist dann nebensächlich u.egal ... das nennt man fortschreitende negative Entwicklung unserer Gesellschaft im ICH-Denken.
Anne:
Also an alle die schreiben das wir schwänzen. Nein das tun wir nicht! Wir haben unsere Lehrer und Direktoren gefragt und die haben dies ausdrücklich unterstützt und beführwortet. Uns liegt etwas an unserer Zukunft. Wir waren da, Wir waren laut, Weil Ihr unsere Zukunft klaut!
Lara :
Schade, dass die Aktion anscheinend so verteufelt wird. Es geht nicht um Lernverweigerung, sondern darum ein Zeichen zu setzten! Ich finde, dass vier Stunden Unterricht nicht mit dem Einsatz für unsere (!) Zukunft in Relation zu setzten ist. Waren zum allergrößten Teil engagierte Jugendliche, die ein ernstes Interesse haben :-)
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