Allgemeine Berichte | 17.09.2013

Traditionelles Westerntreffen in Wershofen

Revolverduell und Bratpfannenweitwurf

In Wershofen lebten die Indianer das Lagerleben wie es ihre großen Vorbilder einst im Wilden Westen taten.UM

Wershofen. Der Schießsportverein der St. Sebastianus Schützenbruderschaft in Wershofen kann bereits auf eine lange 28-jährige Vereinsgeschichte zurückblicken in denen das traditionelle Westerntreffen nichts an seiner Popularität und Anziehungskraft für zahlreiche Besucher sowie Hobbyisten verloren hat. Wenn die Schützenbruderschaft alljährlich zum Westerntreffen in die Eifel einlädt, heißt das für viele Hobbyisten gerade aus dem Nachbarland der Niederlanden: Koffer packen, da es für manch einen nicht nur beim Wochenende bleibt sondern gleich ein Urlaub in der reizvollen Eifellandschaft eingeplant wird. Im Vorstand wird der Vorsitzende Hans-Peter Martens jetzt von Stephan Lange vertreten, da der bisherige Stellvertreter Matthias Weber die Funktion des Geschäftsführers übernommen hat.

Friedliches Lagerleben

Wie immer hatten auch diesmal wieder Cowboys, Indianer, Trapper, Süd- und Nordstaatler friedlich ihre Zelte, Lodges und Tipis neben einander aufgebaut und lebten das Lagerleben wie es ihre großen Vorbilder einst im Wilden Westen gelebt hatten. Wem noch Ausrüstungsgegenstände aus der „guten alten Zeit“ fehlten der konnte bei den Händlern vorbeischauen, die noch so manches Schätzchen bereithielten. Aber auch für die zahlreichen Besucher die das ganze Wochenende über wieder durch das Camp zogen, bot sich so manches Andenken an die Cowboy und Indianerzeit. Nicht nur die Kleidung muss in Wershofen stimmen, hier sind es auch die Langwaffen, die auf dem Schießstand mit Schwarzpulver gestopft wurden, um dann mit lautem Knall auf die Scheibe zu feuern. Denn bereits ab Freitag begann das beliebte Schinkenschießen mit der Siegerehrung und weiter ging es dann das ganze Wochenende mit den vielfältigen Schießveranstaltungen mit Lang- und Kurzwaffen und immer dem Geruch von Schwarzpulver in der Nase.

Revolverduell und Trapperlauf

Am Samstag lockte dann sogar ein Revolverduell bei dem mit VL-Revolver und Revolver auf der 25 Meterbahn frei stehend um Präsentkörbe geschossen wurde. Nicht mehr aus der Veranstaltung des Westerntreffens wegzudenken ist auch der Trapperlauf wozu am Samstagmorgen das Startsignal ertönte, hier lag die Organisation wieder bei den Niederländern. Das gehört ebenso zur Tradition des beliebten Westerntreffens in der Eifel, wie der Bratpfannenweitwurf der Damen oder das Hufeisenwerfen für die kleinen Besucher am Sonntagnachmittag. Aber auch Country Live Musik und die unverkennbare Modenschau mit originaler Bekleidung gehören in Wershofen einfach dazu, wenn die Hobbyisten als Cowboys, Indianer, Trapper und Nord- und Südstaatler feiern. Wer sich nicht selbst das Rührei, zum Frühstück in der Pfanne braten wollte, der war eingeladen in der Schützenhalle, direkt aus der großen Bratpfanne seine Portion abzuholen. So waren auch wieder viele der rund 100 Mitglieder über all die Tage aktiv im Einsatz um das Westerntreffen mit rund 200 Teilnehmern und zahlreichen Besuchern zu meistern.

Der Wilde Westen in Wershofen.

Der Wilde Westen in Wershofen.

In Wershofen lebten die Indianer das Lagerleben wie es ihre großen Vorbilder einst im Wilden Westen taten.Fotos: UM

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