Gelungenes Jubiläum bei der Reit- und Voltigierabteilung des TuWi
Voltigiergruppe zeigte ihr Können
Adenau. Auf 40 Jahre Reit- und Voltigiersport kann die Reitabteilung des Turn- und Wintersportvereins zurückblicken. Im Jahre 1973 hatte der TuWi schon einige Reitsportinteressierte in seinen Reihen, die Reitpferde in privaten Ställen hielten, so schloss sich auch der neue Förster in Adenau, Hans Albert Jacoby, dieser Gruppe an, zu gemeinsamen Ausritten.
Ein hartes Stück Arbeit
Bald entstand der Wunsch einer Vereinsgründung unter dem Dach des TuWi. Im Mai 1973 wurde die Abteilung in der „Blauen Ecke“ gegründet, mit Hans Albert Jacoby als Abteilungsleiter, Kassenführung Barbara Besgen und Mariele Raussen sowie den Beisitzern Ernst Müller, Walter Thiesen, Rainer Tillmann, Kurt Kirfel und Ursula Sand.
Der alte Sportplatz am Hirzenstein wurde gepachtet, und Reitunterricht erteilt. Hans Albert Jacoby trainierte die erste Voltigiergruppe, und Rainer Tillmann organisierte das Distanzreiten. Nur im Winter war es kaum möglich im Gelände dem Hobby zu frönen und die Reiter mieteten sich wegen fehlender Hallenmöglichkeiten in der Buchholzbacher Mühle ein. Deshalb reifte 1976 die Idee von einem „eigenen“ Dach über dem Kopf. Es vergingen sieben Jahre ehe der Bau realisiert werden konnte. In dem damaligen Vorsitzenden Dr. Wolfgang Raussen fand Hans Albert Jacoby einen Mitstreiter für das Reithallenprojekt und so gingen die beiden mit Eifer an die Sache. Egal ob wegen der Flurbereinigung zusätzliche Grundstücke zu Tauschen oder zu Kaufen waren, alles musste geplant werden. Zu den beiden gesellte sich Architekt Robert Lehmann, er kümmerte sich um die Finanzierung des geplanten Bauvorhabens der Reithalle und der Stallungen.
Viele Arbeitsstunden investiert
Nach 3700 Arbeitsstunden vieler freiwilliger Helfer aus allen Abteilungen des TuWi konnte im Februar 1983 der Trainingsbetrieb in der Halle aufgenommen werden. Auch der zweite Bauabschnitt mit Stallungen und Nebengebäuden erfolgte wieder in Eigenleistung und nach ca. 4700 Arbeitsstunden war auch das geschafft.
Von nun an entwickelte sich der Reit- und Voltigiersport in Adenau. Unter der Leitung von Regina Seegers, der ersten Pächterin der Reithalle, wurden nicht nur Dressur- und Springturniere durchgeführt, es fanden auch die Landesentscheidungskämpfe im Vierkampf in Adenau statt. Durch Peter Nett lebte 1988 die Jagdreiterei wieder auf. Gespannfahren mit Turnieren und Prüfungen leitete Hans Albert Jacoby, der auch den Voltigiersport in Schwung brachte.
Hans Albert und Adelheit Jacoby zu Ehrenmitgliedern ernannt
Bei der Jubiläumsfeier wurde von Landrat Jürgen Pföhler das persönliche Engagement der Großen TuWi Familie hervorgehoben, die durch ihren ehrenamtlichen Einsatz den Bau der Halle samt Nebengebäuden ermöglich hat. Herzliche Grüße zum Geburtstag überbrachten Hermann Josef Romes, Stadtbürgermeister Arnold Hoffman sowie Sportkreisvorsitzender Fritz Langenhorst. Detlef Goebel, Vorsitzender des TuWi Hauptvereins, der rund 1.300 Mitglieder zählt, bedankte sich bei allen Gratulanten für die Geburtstagswünsche, als Dank hatte er für den Abteilungsleiter eine Urkunde im Gepäck. Für die „Macher“ der Reit- und Voltigierabteilung hatte er noch etwas Besonderes in petto, für die besonderen Verdienste in dieser Abteilung wurden Hans Albert und Adelheit Jacoby mit dem Ehrenpreis des TuWi ausgezeichnet und zu Ehrenmitgliedern ernannt. Heute hat die Abteilung 118 Mitglieder, 54 davon unter 18 Jahren. Die Voltigierabteilung hat vier Mannschaften, die in den Klassen A bis S recht erfolgreich an Wettkämpfen teilnehmen.
Die S-Mannschaft, eine von Dreien in Rheinland Pfalz, war mit großen Erfolgen nicht nur dreimal bei den Deutschen Meisterschaften, sondern auch bei den Süddeutschen- und den Landesmeisterschaften vertreten. Sie zeigten im Anschluss des offiziellen Teils einen kleinen Querschnitt ihres Könnens.
Dressurreiten vom Feinsten.
Artikel melden
Unfallursache auf Hunsrückhöhenstraße weiterhin ungeklärt
21.06.: Motorradfahrer erliegt Verletzungen nach Unfall bei Koblenz
Koblenz. Am Sonntag, dem 21. Juni 2026, ereignete sich gegen 11:32 Uhr ein tragischer Unfall auf der B 327, bekannt als "Hunsrückhöhenstraße", zwischen Koblenz und Waldesch.
Weiterlesen
Das arme Tier konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien - doch zum Glück gibt es die Feuerwehr!
20.06.: Dramatischer Einsatz im Westerwald: Feuerwehr rettet Pferd aus Wassergraben
Waldbreitbach. Am Samstag, den 20.06.2026, wurde die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach um 21:46 Uhr mit der Einheit Waldbreitbach zu einer Tierrettung am Mühlengraben in Waldbreitbach alarmiert.
Weiterlesen
Firmenhalle einer Zimmerei in Brohltal-Ost brennt in der Nacht auf Samstag bis auf die Grundmauern ab
20.06.: 110 Feuerwehrleute und Helfer kämpfen gegen die Flammen
Niederzissen. Die Werkhalle der Zimmerei Reimund Müller im Industriegebiet Brohltal-Ost ist in der Nacht zum Samstag ein Raub der Flammen geworden. Der Feueralarm bei der Feuerwehr Brohltal ging um 22.50 Uhr ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Fabrik bereits lichterloh. Feuerwehren aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und auch Andernach wurden umgehend zur Verstärkung angefordert, sodass rund 110 Feuerwehrleute und Helfer in der Nacht gegen ein Ausbreiten des Großfeuers kämpften.
Weiterlesen