Allgemeine Berichte | 26.01.2014

Neujahrsempfang des Hospiz Vereins Rhein-Ahr e.V.

Vorsitzende würdigte die Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter

Beim Neujahrsempfang: Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann, Vorsitzende Ulrike Dobrowolny, Bürgermeister Hermann-Josef Romes, Nachfolger Guido Nisius. UM

Adenau. Der Hospiz-Verein Rhein-Ahr e.V. hatte zum ersten Mal nach Adenau in die Büro- und Begegnungsstätte zum Neujahrsempfang eingeladen, wo die Vorsitzende Ulrike Dobrowolny zusammen mit dem gesamten ehrenamtlichen Vorstand mit Hildegard Schneider, stellvertretende Vorsitzende, Josefine Schwipper, Schatzmeisterin, Ulla Berretz, Schriftführerin und den Beisitzern Berta Bauer sowie dem Arzt Dr. Andreas Reuther die Gäste begrüßte. Von der lokalen Kommunalpolitik waren dies der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, Hermann-Josef Romes, sein Nachfolger im Amt, Guido Nisius, sowie der Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann. Neben weiteren Gästen war aber auch das engagierte und hoch qualifizierte Team der fünf hauptamtlichen Hospizschwestern nach Adenau gekommen, um gemeinsam auf ein erfolgreiches neues Jahr anzustoßen.

Bei der Begrüßung stellte die Vorsitzende Ulrike Dobrowolny die Arbeit des Hospizvereins vor und gab einen Einblick in die Leistung der ehrenamtlichen Mitarbeiter. Oftmals sei es schon Hilfe, wenn jemand zuhört, jemand einfach da ist und es vielleicht Hilfestellungen von außen gebe und genau dies gehöre zu den Aufgaben des Hospizvereins, so die Vorsitzende. In diesem Jahr gibt es den Hospizverein im Landkreis Ahrweiler bereits seit 22 Jahren, der sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung und deren Angehörige zu begleiten. Der Hospizverein Rhein-Ahr mit dem Einzugsgebiet vom Brohltal bis hinter Adenau hat zurzeit 764 Mitglieder und 58 ausgebildete ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie fünf hauptamtliche Schwestern. In einem 160 Stunden umfassenden Grundkurs werden gerade wieder elf neue ehrenamtliche Mitarbeiter ausgebildet, dem sich dann noch ein Praktikum anschließt. Der Hospizverein unterhält in Bad Neuenahr und in Adenau zwei Begegnungsstätten, wobei in Adenau am Markt 16 jeden letzten Freitag im Monat von 15.30 bis 17 Uhr ein Trauertreff, begleitet von Frau Bilnik-Clauß, Tel. (0 26 41) 2 07 79 69 stattfindet. Bald schon soll es auch ein Zehn-Betten-Hospiz hinter dem Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr geben, das im Jahr 2105 eröffnet werden soll - dafür hat der Hospizverein bereits seit 22 gekämpft. Damit bekommt die Hospizarbeit im Ahrkreis einen dritten Standort neben den beiden Begegnungsstätten des ambulanten Hospizvereins Rhein-Ahr, der in Rheinland-Pfalz zum drittgrößten zählt.

Im vergangenen Jahr wurden 324 Menschen durch den Hospizverein begleitet und jährlich werden es mehr, berichtete die Vorsitzende. Die 48 aktiven ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen haben 3.200 Stunden Begleitung absolviert und gemeinsam mit den hauptamtlichen Schwestern 3.720 Einsätze gemeistert. Dabei wurden insgesamt rund 90.000 Kilometer zurückgelegt, wofür sich die Vorsitzende bei allen Beteiligten herzlich bedankte. Dank gab es auch für die Damen, die für persönliche Schicksale erste Anlaufstelle am Telefon oder in den Begegnungsstellen sind, aber auch den Ärzten und Pflegekräften, die in guter Kooperation mit dem Hospizverein stehen. Seit 2013 bietet das ehrenamtliche Mitglied Dr. Andreas Reuter einmal im Monat Beratungen zu Patientenverfügungen und Betreuungsvollmachten an.

Wer mehr über die Arbeit des Hospizvereins wissen oder den Verein mit seiner Mitgliedschaft unterstützen möchte, der kann sich unter www.hospiz-rhein-ahr.de informieren. Mit den Worten auf dem Grabstein von Herbert Marcuse, „Weitermachen“, stieß der Vorsitzenden mit allen auf ein gutes neues Jahr anzustoßen.

Beim Neujahrsempfang: Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann, Vorsitzende Ulrike Dobrowolny, Bürgermeister Hermann-Josef Romes, Nachfolger Guido Nisius. Foto: UM

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