Zweiter der Wahl Sportler des Jahres in Rheinland - Pfalz
Vulkan-Ladies landen auf dem Siegertreppchen
Mainz. Das Aufstiegsjahr zumindest versilbert haben die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern. Bei der Wahl der Rheinland-Pfälzischen Sportler/Innen des Jahres landete der Frauen-Handball-Bundesligist auf dem 2. Platz. In der Kategorie „Team des Jahres“ mussten sich die Vulkan-Ladies am Ende nur um einen Wimpernschlag dem Kunstrad-Duo Katrin Schultheis/Sandra Sprinkmeier vom RV Mainz-Ebersheim mit 19,44 Prozent der Stimmen geschlagen geben. Die beiden 28 Jahre alten Ausnahmesportlerinnen sind das erfolgreichste Kunstrad-Duo der Welt. Schultheis/Sprinkmeier gewannen bei der Heim-WM in Aschaffenburg bereits ihren fünften Weltmeisterschafts-Titel. Den zweiten Platz ergatterten die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern mit 18,59 Prozent. Knapper geht es also kaum. In der Laudatio für diesen tollen Erfolg im Landesfunkhaus in Mainz hieß es zu Recht: „Nach dem Aufstieg in die Frauenhandball-Bundesliga sind die Vulkan-Ladies ein neues Sport-Highlight für Koblenz und Rheinland-Pfalz.“ Für die Mannschaft selbst hieß es am Wochenende, von Koblenz/Weibern nach Frankfurt/Oder, dann nach Mainz und zurück in die Rhein-Eifel-Region. Alles in allem also 1800 km in Bus, oder Auto, die jedoch gerne in Kauf genommen wurden. „Hier so zwischen Weltmeistern und Olympiasiegern zu sitzen und geehrt zu werden, dass ist einfach großartig und soll uns weiteren Ansporn geben, alles für den Klassenerhalt zu tun. Da nimmt man gerne auch mal olympische Ringe unter den Augen in Kauf“, freute sich Svenja Huber über die Ehrung und vergaß nicht, der stetig wachsenden Anhängerschaft zu danken. „Allen, die uns gewählt
haben und allen, die uns so toll unterstützen möchten wir Danke sagen. Wir wollen diese Ehrung als Motivationsspritze mit in das Spiel am nächsten Sonntag gegen Göppingen in Koblenz nehmen.“ Auch Manfred Sattler, der Geschäftsführer der Vulkan-Ladies war letztlich restlos stolz auf „seine Ladies“. Sattler: Sie haben es sich verdient. Aber nicht nur für die Mädels, sondern für Weibern und Koblenz selbst als Handballstandort freue ich mich. Es macht einfach Freude, zu sehen, wie die Handballbegeisterung in der Region von Woche zu Woche wächst!“
