Allgemeine Berichte | 09.11.2017

St.-Stephan-Nachbarschaft begeht das 50-jährige Jubiläum

Anmeldung zur Teilnahme am Festkommers notwendig

Am Samstag, 18. November

Andernach. Am Samstag, 18. November begeht die St.-Stephan-Nachbarschaft ihr 50-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass findet ab 10 Uhr für alle Mitgliederinnen und Mitglieder aber auch für alle Gäste und Freunde der Nachbarschaft eine Heilige Messe in der Pfarrkirche St.-Stephan statt, an der alle Nachbarschaften aktiv mit ihren Fahnen teilnehmen werden. Im Anschluss soll dieses für die St.-Stephan-Nachbarschaft herausragende Ereignis im naheliegenden Pfarrsaal St.-Stephan mit einem Festkommers gefeiert werden. Alle Mitglieder sind auch hierzu eingeladen, eine vorherige Anmeldung ist allerdings aus organisatorischen Gründen vonnöten.

Die St.-Stephan-Nachbarschaft

Genau auf den Tag am 18. November 1967 wurde im Gasthaus `St. Martin`, Birkenring , (seinerzeit Inhaberin Gertrud von Strünck) unter Anwesenheit von 30 Nachbarn und der Teilnahme des Oberamtmannes der ehrwürdigen Nachbarschaften der Stadt Andernach, Gustav Stellmacher, die Nachbarschaft mit dem Namen St.-Stephan gegründet. Die St.-Stephan-Nachbarschaft ist die zweitjüngste in der Geschichte der Andernacher Nachbarschaften. Sie erstreckt sich südlich der B9 von der Tankstelle Erich Dötsch bis zur Firma Dünchem (also der Bereich der heutigen Südhöhe 1, 2 und 3). Sie machte sich zur Aufgabe, die Mitgliederschar und deren gutes nachbarschaftliches Verhältnis stets durch Aktivitäten wie z. B. Sommerfeste oder Ausflüge jeglicher Art zu bewahren. Satzungsgemäß verankert ist sogar die jährliche Durchführung eines Sankt-Martin-Umzugs. Nicht selten ging diese Veranstaltung mit einem gemeinsamen Döppekoche-Essen für die Mitglieder einher. Die Kinder freuen sich immer wieder auf die traditionelle Sankt-Martins-Brezel. An diesen Traditionen hat sich bis heute nichts geändert.

Patenschaft über zwei indische Kinder

Als eine besonders soziale Aufgabe übernahm die Nachbarschaft sehr früh schon eine Patenschaft über zwei indische Kinder, die bis zum Abschluss ihrer schulischen Ausbildung andauerte. Auch in stadtpolitischen Fragen die Südhöhe betreffend schaltete sich der jeweilige Schöffenstuhl immer wieder mit Verbesserungsvorschlägen oder Bedenken zum Wohle ihrer Mitglieder ein. Zur Zeit weist die St.-Stephan-Nachbarschaft insgesamt 108 Haushaltsvorstände mit insgesamt fast 200 Mitgliedern auf. Insbesondere aus Gründen der Überalterung droht eigentlich allen Nachbarschaften die allmähliche Auflösung, wenn nicht alle Anstrengungen in der Zukunft der Mitgliedergewinnung gilt. Hier wird im Besonderen die Konzentration auf die Gewinnung junger Menschen liegen, damit diese doch schon sehr alte Tradition (seit dem 16. Jahrhundert) nicht verloren geht.

Der Schöffenstuhl und das eigens gebildete Orga-Team ist in der heißen Phase der Vorbereitungen.

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