Eine schulübergreifende Fortbildung „Healing Classrooms“ an der St. Thomas Realschule
Die Schule als stabilisierendes Umfeld
Andernach. In den Räumlichkeiten der St. Thomas Realschule plus fand, wohlgemerkt an einem Samstag, die schulübergreifende Fortbildung „Healing Classrooms: Die Schule als stabilisierendes Umfeld“ statt. Neben der St. Thomas Realschule plus luden die Albert Schweizer Realschule plus Mayen und das Haus der offenen Tür (HOT) Sinzig, ein.
Die Referentinnen Birte Führing und Lisa Küchenhoff von International Rescue Committee (IRC), einer international agierenden Non Goverment Organisation, reisten aus Berlin an, um international erprobte Konzepte für die Arbeit mit geflüchteten Schülerinnen und Schülern vorzustellen. IRC unterstützt als gemeinnützige humanitäre Organisation in mehr als 20 Ländern weltweit die Bildung von Kindern und Jugendlichen in Notsituationen. In über 30 Jahren praktischer Arbeit und wissenschaftlicher Forschung hat IRC vorrangig in der Arbeit mit geflüchteten Kindern Konzepte entwickelt, um die Folgen von dauerhaften, sogenanntem toxischem Stress auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu lindern und eine erfolgreiche Schullaufbahn zu ermöglichen. Diese Expertise stellte IRC engagierten Lehrerinnen und Lehrern sowie pädagogischen Fachkräften vor.
Bei dieser ersten Fortbildung wurden Methoden zur Gestaltung der Schule und des Unterrichts als verlässlichen und stabilisierenden Ort erarbeitet. Dies beinhaltet u. a. das Etablieren von Regeln und Routinen, Unterrichtseinheiten zur Stärkung der Resilienz und Achtsamkeit, sowie den Aufbau unterstützender Beziehungen zwischen Schülerinnen, Schülern und/oder Lehrkräften. Neben der inhaltlichen Thematik bereicherte ein reger Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihre Arbeit mit Geflüchteten.
Die Referentinnen Birte Führing und Lisa Küchenhoff von International Rescue Committee (IRC) reisten aus Berlin an, um international erprobte Konzepte für die Arbeit mit geflüchteten Schülerinnen und Schülern vorzustellen.
