Politik | 08.11.2014

Lesermeinung zum Verkauf des Nürburgrings

Dreist und unverschämt

Die EU, mit dabei Deutschland, haben Sanktionen gegen Russland erlassen, worunter sogar unsere einheimischen Obstbauern zu leiden haben. Die Insolvenzverwalter am Nürburgring haben es durch ihre Kaufvertragsgestaltung einem russischen Oligarchen ermöglicht, sich die Weltmarke Nürburgring mit Immobilien und operativem Geschäft für kleines Geld unter den Nagel zu reißen. Dreist und unverschämt von der SPD/GRÜNEN Landesregierung und den Insolvenzverwaltern ist es, die augenblicklich entstandene Situation als Erfolg zu bejubeln. Dass der russische Oligarch ausstehende Zahlungen prompt bedient, ist doch ein Zeichen dafür, dass er sich dieses Schnäppchen Nürburgring nicht entgehen lassen will. Während der Nürburgring im Eigentum von RLP von Anfang an dem Gemeinwohl - vor allem der Region diente und allein für diesen Zweck erbaut wurde, hat ein russischer Investor doch mehr den Eigennutz vor dem Gemeinwohl im Sinn.

Peter Odenkirchen, Bad Breisig

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
11.11.201406:48 Uhr
Winfried Heinzel

Das der Verkauf jetzt an einen Oligarchen geht ist für mich normal, denn es sind die “Auswüchse” des Kapitalismus", zu diesem sich die meisten Wähler in unserer Gesellschaft entschlossen haben. Die Politik ist längst ein Getriebener und Verbündeter des Raubtierkapitalismus und mitnichten willens, dieser Einhalt zu gebieten. Die neoliberale Ideologie, die dem Kapitalismus in 25 Jahren einen enormen Schub verliehen hat, beherrscht die Politik. Das ist erkennbar bei den Einheitsparteien, außer bei den Linken. In Umfragen äußern zwar viele Menschen massive Kritik an diesem System der marktkonformen Demokratie – aber sie wählen es mit überwältigenden Mehrheiten. Dieses ist das Ergebnis einer beispiellosen Umerziehung der Gesellschaft, die sich zunehmend mit den Werten und Normen identifiziert, die ihr eigentlich großen Schaden zufügen. Wer kennt schon einen Milliardär persönlich? Über Superreiche ist kaum etwas bekannt. Wir sollten abwarten, welche Vorstellung der neue Investor hat.

10.11.201409:01 Uhr
Ring-Lover

So sieht's aus! Die Mühlen mahlen, zwar langsam, aber sie mahlen. Und die Schelte kommt, spätestens zu den Wahlen.

09.11.201411:40 Uhr
Harald Dupont

und weil das so ist,wie Sie es beschreiben,
Herr Odenkirchen
sollten Sie sich derer anschließen,die dieser SPD das Vertrauen öffentlich abspricht und sie nicht mehr wählt!
Mut zur Wut!

Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Boomerang : Wer Grüne wählt stellt sicher das demnächst Tausende Afghanen und Iraner ins Land kommen.

09.01.: Bus stürzt in Graben

  • Achim Hoffmann: Warum nicht? Weil sie denken es gibt hier keine ISUZU Busse? Wenn das der Ansatz ist: ich meine es wurden 70 Stück neu beschafft.
  • Johannes Hübner: Das Foto mit dem Isuzu-Bus gehört wohl nicht zu dem Unfall - Sie sollten solche Dinge unbedingt kennzeichnen.

Infoveranstaltung: Wiederherstellung der Ahr

  • HansE: Herr Schmidt, sie vergessen, dass wir im Michelland leben. Hier mahlen die Mühlen bekanntlich langsam. Also regen Sie sich nicht auf, wir können die Geschwindigkeit, mit der unsere Beamten arbeiten, ohnehin nicht beeinflussen.
  • K. Schmidt: "Der Wiederaufbau soll ökologisch wertvoll, klimafolgenangepasst, nachhaltig und attraktiv für die Bürgerschaft gestaltet werden." - Ja, alles schön und gut, aber wie wäre es denn mal mit "schnell"?...
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige Pflegefachkräfte
Dauerauftrag 2026
Rund um´s Haus
Angebotsanzeige (Januar)
Imageanzeige
Werbeplan 2026
Kreishandwerkerschaft
12. Rheinbacher Hochzeitsmesse
Titelanzeige
Empfohlene Artikel

Andernach/Mendig/Pellenz. Leuchtende Kinderaugen, gespannte Stille und ganz viel Fantasie: Beim bundesweiten Vorlesetag hat die CDU-Landtagsabgeordnete Anette Moesta Kinder in Kitas und Schulen ihres Wahlkreises mit Geschichten auf eine kleine Reise mitgenommen. Insgesamt besuchte Frau Moesta 12 Einrichtungen in Andernach, Mendig und Pellenz. Die Resonanz war unglaublich.

Weiterlesen

Andernach. Beim Haustürwahlkampf in Andernach erhielt der SPD-Landtagsabgeordnete und Staatsminister Clemens Hoch prominente Unterstützung: Gemeinsam mit Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz, suchte er das direkte Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Jahreshauptversammlung der Nachbarschaft Pfaut

Rechenschaftsberichte standen im Mittelpunkt

Plaidt. Kürzlich fand die Jahreshauptversammlung der Nachbarschaft Pfaut bei schwacher Beteiligung der Mitglieder in der Altentagesstätte statt. Der Vorstand ist über das mangelnde Interesse sehr besorgt und hofft für die Zukunft auf mehr Beteiligung der Mitglieder.

Weiterlesen

DA bis auf Widerruf
Anzeige Kundendienst
Mitgliederwerbung
Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Innovatives rund um Andernach
Alles rund ums Haus
Daueranzeige Januar
Image
Innovatives rund um Andernach
Daueranzeige (Januar 26)
Winter-Angebot
Fachkräfte in den Bereichen soziale Arbeit
Kreishandwerkerschaft
Essen auf Rädern
Imageanzeige
Titelanzeige Fleischwerk
Anzeige KW 2
Dauerauftrag 2025
Malermeister in Rheinbach: Sauber, schnell & zuverlässig, Tapezier- und Lackierarbeiten sauber und