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Tagestour der Ehrenamtsinitiative „Ich bin dabei“ Andernach

Ehrenamtler zu Gast in Adenau

Ehrenamtler zu Gast in Adenau

Die Mitglieder der Ehrenamtsinitiative „Ich bin dabei“ – Andernach vor dem Rathaus in Adenau. Foto: privat

24.05.2019 - 10:44

Adenau. Auf Einladung der Verbandsgemeinde Adenau fuhren 26 ehrenamtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Ehrenamtsinitiative „Ich bin dabei“ Andernach nach Adenau. Morgens um 8 Uhr traf man sich in der Breitestraße am Busparkplatz, wo man dann mit dem Bus nach Adenau aufbrach. Bei der Ankunft am dortigen Rathaus wurde man auf das Herzlichste von dem Ersten Beigeordneten Jürgen de Temple, der Pastoralreferentin Elisabeth Hauröder und dem Jugendpfleger Jürgen Schwarzmann begrüßt. Nach einigen Begrüßungsworten von Herrn de Temple und Rüdiger Schäfer, Ehrenamtsbeauftragter der Stadt Andernach, mit Kaffee und Gebäck dazu, erläuterten Elisabeth Hauröder und Jürgen Schwarzmann – diese waren auch nette Reiseführer an diesem Tag – anhand von Fotos die Arbeit und Aufgaben ihrer Initiative „Ich bin dabei“ in Adenau. Man war beeindruckt über die vielseitigen Projekte der Initiative wie beispielsweise „Mach mit, bleib digital fit!“, „Erlebnisstation Erneuerbare Energie“, „Bürger für Bürger Fahrdienst“, „Leih-Paten“ oder „Rias Fundgrube“. Oder auch das ins Leben gerufene Projekt „Vergessene Generation“ fand großes Interesse und Aufmerksamkeit. Die Gruppenmitglieder, deren Kindheit in den Jahren von 1932 bis 1945 lag, möchten der heutigen Generation etwas hinterlassen, möchten Erfahrungen weitergeben, durch Erzählen, Zuhören und sich gegenseitig unterstützen. Nach einer erfolgreichen Ausstellung steht jetzt das nächste Projekt an, die Herausgabe eines Buches mit Erinnerungen an die Nachkriegszeit. „Chapeau“! Man hatte auch die Möglichkeit, mal in Rias Fundgrube reinzuschauen, und Frau Ria Braun stand gerne Rede und Antwort zu allen anfallenden Fragen. Erwähnenswert sei an dieser Stelle auch, dass schon seit dem Bestehen, seit fünf Jahren, ein Erlös von 40.000 Euro an Schulen, Hospiz, Tafel, Jugendarbeit und andere Institutionen gespendet werden konnte. Der eine oder andere angebotene Artikel wechselte bei dem Besuch dann auch den Besitzer.

Aber die Verbandsgemeinde Adenau hatte auch für ihre Gäste aus Andernach ein tolles Programm für diesen Tag organisiert. Nach dem Aufenthalt in Adenau fuhr man mit dem Bus nach Aremberg. Bürgermeister Alois Schneider empfing die Gäste und erzählte einige interessante und historische Geschichten über seinen Ort und Umgebung. Man hatte anschließend in der ortsansässigen „Burgschänke“ schon ein Mittagsessen für die Gäste vorbereitet und bei einem guten Getränk dazu tauschte man sich an den Tischen schon über die tolle Arbeit der Initiative „Ich bin dabei“ in Adenau aus. Hier verabschiedete sich Elisabeth Hauröder von den Andernacher Gästen und wünschte allen noch einen schönen und ereignisreichen Tag. Aber Jürgen Schwarzmann hatte für seine Gäste noch eine „super Überraschung“ in der Tasche. Der Besuch des Nürburgringes einschließlich einer fast zweistündigen Führung. Man erkundete das alte und neue Fahrerlager, den Presseraum, die Fahrerboxen und vieles mehr. Ein faszinierendes Erlebnis für alle Teilnehmer der Fahrt. Und man muss erwähnen, das Wetter spielte den ganzen Tag mit strahlendem Sonnenschein dazu mit. Danach ging es mit dem Bus zur Nürburg. Einige erkundeten diese oder ließen sich schon im angrenzenden Restaurant „Zur Nürburg“ nieder. Jürgen Schwarzmann verabschiedete sich von seinen Gästen und wünschte noch einen schönen Ausklang des Tages. Danke auch hier für seine Tätigkeit als Reiseführer und seiner Informationen auf die vielen Fragen. Nach gemeinsamen Essen ging es wieder mit dem Bus nach Andernach zurück. Der Ehrenamtsbeauftragte Rüdiger Schäfer dankte der Organisatorin Ursula Gauglitz („Ich bin dabei“ – Reisen) für ihr Engagement was Planung und Durchführung betrifft und allen Teilnehmern für ihr Interesse an dieser Fahrt. Eine Gegeneinladung ist für das kommende Jahr fest vereinbart.

Georg Schuch

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Kommentare

Muss hier erst etwas Schlimmes passieren?

Martina Hessel:
Da passt kein Krankenwagen-Feuerwehr bzw.Müllabfuhr !!So sieht es aus in der Königsberger Straße! Durch die parkenden Autos kommt kaum ein Rettungsfahrzeug um die Kurve, selbst die Mieter der Garagen haben Schwierigkeiten aus diesen heraus zu fahren. Beim Ordnungsamt ist das Büro leider sehr selten oder gar nicht besetzt. Eine Um- Weiterschaltung auf's Diensthändy wäre hier bitter nötig!!!
Martina Hessel:
Herrlich Lieber Anwohner! Es Ist gut wenn ab und an da ein Bus; LKW; Großraum-Taxi; Anhänger steht. Dadurch ist die RENNSTRECKE Kurt-Schumacher-Straße Tabu und jeder muss vorausschauend fahren und sich ans Tempo halten. Achten Sie doch lieber mal darauf, wer die Autos zerkratzt; gegen die Zäune fährt, in der Kurve parkt- so das weder Krankenwagen; Feuerwehr noch die Müllabfuhr vorbei kommen!!!
Sascha Schäfer:
Komisch,da wird sich beschwert, Aber wenn meine Oma in ihrer GaragenAusfahrt zu geparkt wird und selbst das Ordnungsamt sich nicht rührt,da beschwert sich keiner, Jeder der fahren kann,kommt doch an dem Bus vorbei, So halten sich die "Fahrer"wenigstens an die ausgeschilderte Geschwindigkeit, Lächerlich,wegen einem Parkenden Bus so ein Fass aufzumachen,
juergen mueller:
Interessant - die Verlängerung der Buslinie bis zum "Gewerbegebiet A61". Hat die STADT hier schon vorgebaut in Bezug auf die Erweiterung des GVZ-A61?
juergen mueller:
Ich finde es bemerkenswert, WER alleine befindet, WANN Kunst im öffentlichen Raum duldbar ist und wann NICHT, auch unter dem Gesichtspunkt, nur weil man in einem Kulturausschuss seinen Platz hat, man darüber entscheiden kann, was Kunst ist und was nicht (was ich an der Qualifikation alleine anzweifle, denn dazu gehört weit mehr, als einen Sitz in einem Gremium zu haben, dass von Kunst im sprichwörtlichen Sinne keine Ahnung hat.
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