Allgemeine Berichte | 24.06.2026

Kolpingsfamilie Andernach Jubiläum

Ein Fest in Andernach -170 Jahre Kolpingsfamilie

Bei der Geschenkübergabe(v.l.) Elke Grün, Elisabeth Geisen-Meyer,Präses René Unkelbach, Martin Busch

Andernach. Die Kolpingsfamilie Andernach feierte ihr 170-jähriges Bestehen trotz sommerlicher Hitze mit zahlreichen Mitgliedern und Ehrengästen.

Bei Kaffee, Kuchen und kühlen Getränken genossen die Teilnehmer entspannte Stunden im Pfarrsaal von St. Stefan.

Kolpingfahnen begleiteten die Gäste vom Vorplatz in den Saal, wo Schautafeln die Geschichte und Gegenwart der Andernacher Kolpingsfamilie anschaulich präsentierten.

Beigeordneter Heribert Zins überbrachte die Glückwünsche der Stadtverwaltung. Dabei erinnerte er humorvoll an Gespräche mit wichtigen Kolpingsmitgliedern, darunter die früheren Vorsitzenden Heinz König und Georg Manthey. Martin Busch aus dem Leitungsteam begrüßte die Anwesenden, darunter Monsignore Ottmar Dillenburg, Landtagsabgeordnete Anette Moesta sowie Elke Grün vom Diözesanvorstand.

Geschichte und soziales Engagement der Kolpingsfamilie

Martin Busch gab einen Überblick über die Geschichte der Kolpingsfamilie in Andernach. Er erwähnte die Gründung der Fidelitas Blauen Funken im Jahr 1893, die aus dem Raucherclub des Vereins hervorging. Nach dem Zweiten Weltkrieg zeigte sich der soziale Auftrag besonders im Wohnungsbau. Kolpingsiedlungen entstanden in der Südstadt, der heutigen Kolpingstraße, sowie in der Bodelschwingstraße, Tannen- und Fichtenstraße, Theodor-Heuss-Straße, am Birkenring und später am Hasenfänger. Diese Wohnungen boten vielen Familien ein Zuhause.

Zukunftsaussichten und Ehrungen

Mit Blick auf die Zukunft betonte Busch, dass sich die Formen des Engagements zwar verändern, der Geist Adolph Kolpings aber weiterlebt. Die Bereitschaft, füreinander einzustehen, sichere die Zukunft der Kolpingsfamilie in Andernach. Elke Grün überreichte als Geschenk ein Bild von Adolph Kolping, umrahmt von viel Grün. Für seine 50-jährige Mitgliedschaft wurde Hans-Josef Retterrath geehrt.

Abschluss mit feierlicher Messe

Den Abschluss der Feier bildete eine Vorabendmesse in St. Stephan um 17 Uhr, zelebriert von Monsignore Ottmar Dillenburg, Präses René Unkelbach und dem früheren Diözesanpräses Thomas Gerber. In seiner Predigt verband Dillenburg das biblische „Fürchtet Euch nicht“ mit dem Lebenswerk Adolph Kolpings und den aktuellen Herausforderungen der Gemeinschaft in Andernach.

Bei der Geschenkübergabe(v.l.) Elke Grün, Elisabeth Geisen-Meyer,Präses René Unkelbach, Martin Busch Foto: Dirk Buchinger-Lehnigk-Emden,

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