Förderverein bietet Informationen über die Bestattungsmöglichkeiten an
Ein Gang über den Andernacher Friedhof
Informationen über die vielen Variationen der Erd- und Feuerbestattung
Andernach. In Absprache mit der Stadtverwaltung Andernach fand auch in diesem Jahr die seit einigen Jahren regelmäßig angebotene Friedhofsbegehung statt. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre war der Termin in den September gelegt worden, in der Hoffnung auf angenehme Temperaturen. Aber auch diesmal hatte der Förderverein einen sonnigen Tag ausgesucht. Bernhard Ickenroth , der Vorsitzende des Fördervereins Hospizbewegung Andernach-Pellenz, konnte etwa 30 interessierte Teilnehmer begrüßen. Es ist dem Förderverein ein Anliegen diese jährliche, stressfreie Begehung anzubieten und zu organisieren, bei der alle Fragen zur Bestattungskultur in Andernach beantwortet werden können.
Günther Bermel und Michael Völkel waren gerne bereit über den Friedhof zu führen und alle Fragen zu beantworten. In Zeiten von Corona wurden die Teilnehmer daher in zwei Gruppen aufgeteilt, um den notwendigen Abstand zu gewährleisten, gemäß der gesetzlich vorgeschriebenen Bestimmungen. Die Teilnehmer sind immer wieder überrascht, wie viele Variationen in der Erd- und Feuerbestattung angeboten werden und wie sich die Bestattungskultur ständig weiter entwickelt. So sind derzeit circa 60 – 70 Prozent Urnenbestattungen. Was zur Folge hat, dass weniger Platz benötigt und der Friedhof sich über die Jahre in einen großen Park verwandeln wird. Die kleine Gruppe von 4,5 Mitarbeitern der Friedhofsverwaltung ist darin bestrebt, dem Friedhof auch diesen Charakter eines gepflegten Parks zu erhalten.
