Gottesdienst des Eine-Welt-Ausschusses in Andernach
„Ein Hauch von Afrika“
Unter dem Thema „Unsere Hilfe geht weiter - Der NÄCHSTE bitte“
Andernach. Erneut wehte ein Hauch von Afrika durch die gut besetzte Pfarrkirche St. Albert in Andernach. Die „Streetdrummer AG“ der Geschwister-Scholl-Realschule Plus eröffnete den Gottesdienst. Und auch während des Gottesdienstes erklangen immer wieder Trommelrhythmen und afrikanische Lieder, die vom Chörchen vorgetragen wurden, durch die Kirche. Kooperator Ngolit William begrüßte die Gottesdienstteilnehmer in seiner Heimatsprache und ließ mehrere afrikanische Gebete in die Messe einfließen. Der Gottesdienst stand unter dem Thema: „Unsere Hilfe geht weiter - Der NÄCHSTE bitte“
„Der Nächste bitte!“ - Diesen Satz verbinden viele mit einem Besuch beim Arzt.
Pfarreiengemeinschaft unterstützt Bau der Krankenstation
„Der Nächste bitte!“ - So können es schon seit rund eineinhalb Jahren die Menschen in Pankshin hören, die die Krankenstation aufsuchen, deren Bau die Pfarreiengemeinschaft Andernach seit fast 3 Jahren unterstützt.
Mithilfe einiger Symbole wurde auf ungerechte Verhältnisse in der Welt aufmerksam gemacht. Wenn wir bei einer Erkältung in die Apotheke gehen und die nötigen Medikamente kaufen, können sich das unzählige arme Menschen in Nigeria nicht leisten. Ähnlich verläuft es mit der Versorgung der Neugeborenen. Hier erfolgt nach der Geburt bis zum 1. Lebensjahr fast eine Rundum-Betreuung, während in Nigeria viele Kinder bereits kurz nach der Geburt an Lungenentzündung oder Mangelernährung sterben. Es freut den Eine-Welt-Ausschuss, dass durch die bisher erbrachte Unterstützung gerade auf diesem Gebiet eine grundlegende Basis-Gesundheitsversorgung geschaffen werden konnte. Auch Bischof Michael, der die neue Diözese Pankshin seit einem Jahr leitet, hat in mehreren Briefen seinen Dank zum Ausdruck gebracht und betont immer wieder, wie dankbar die Menschen in seiner Diözese sind.
Im Anschluss an den Gottesdienst konnten bei kleinen afrikanischen Häppchen aktuelle Fotos der Krankenstation anschaut werden. Der Eine-Welt-Ausschuss stand für weitere Informationen zur Verfügung.
