Allgemeine Berichte | 01.06.2017

Sängerreise des MGV Frohsinn Namedy in den Bayrischen Wald

Ein musikalischer Gruß an die größte Kirchenorgel der Welt

Höhepunkt der Sängerreise: Der MGV Frohsinn singt im Stephansdom zu Passau.

Namedy. In diesem Jahr war es wieder einmal so weit, der MGV „Frohsinn“ Namedy ging auf Reisen. Schon morgens in aller Frühe war in dem sonst so ruhigen Stadtteil Namedy rege Betriebsamkeit festzustellen. Koffer wurden in Richtung Dorfplatz gerollt, wo der Bus bereitstand, der die Namedyer Sängerfamilie zu ihrem Reiseziel bringen sollte. Der Bayrische Wald mit all seinen Sehenswürdigkeiten war das auserkorene Ziel der Namedyer. Besonders Passau wurde mit der größten Kirchenorgel der Welt ins Auge gefasst. Auf die Minute genau gab Vorsitzender Uwe Schemmann das Signal zur Abfahrt. Nun konnte die schon seit langem in der Planung befindliche Sängerreise beginnen.

Der Anreisetag führte mit einer längeren Rast in Nürnberg auf direktem Weg zum Reiseziel Hohenau, wo sofort nach Ankunft die Zimmer bezogen wurden. Am zweiten Tag der Reise ging es unter kundiger Führung der Fremdenführerin Doris in den Nationalpark „Bayrischer Wald“. Dort besuchte die Reisegruppe die der heiligen Anna gewidmete Wallfahrtskapelle in Kreuzberg, wo der Chor einen musikalischen Gruß hinterließ, indem er die Lieder „Morgenrot“, „Gib uns, Herr, den Frieden“ und „Die Rose“ intonierte. Weiter ging es zu einer Glasbläserei, wo den Künstlern bei ihrer Arbeit über die Schulter geblickt werden durfte.

Ein klares Muss ist es, beim Besuch des Bayrischen Waldes auch einmal von der typischen hochprozentigen Köstlichkeit zu probieren. Das geschah dann auch in einer „Bärwurzerei“, wo die edlen Schnäpse bis verkostet werden durften.

Die Dreiflüssefahrt mit Donau, Inn und Ilz stand am nächsten Tag auf dem Programm. Gegen Mittag sammelten sich die Reiseteilnehmer vor dem Haupteingang des Doms, um das Mittagskonzert von Domkapellmeister Andreas Unterguggenberger zu hören. Danach formierte sich der Chor und gab einige sakrale Lieder aus seinem Repertoire zum Besten. Die noch im Dom befindlichen Zuhörer des Mittagskonzerts spenden den Namedyer Sängerinnen und Sänger lang anhaltenden Beifall. Am Morgen des Rückreisetags war die musikalische Gestaltung der heiligen Messe in der Pfarrkirche zu Hohenau vorgesehen. Dort sang der Namedyer Chor Lieder aus der „Deutschen Messe“ von Schubert, „Santa Maria“, „Ich bete an die Macht der Liebe“, und zum Schluss ertönte stimmgewaltig „Die Himmel rühmen“ von Ludwig van Beethoven als würdiger Abschluss der Sängerreise. Auf der Heimreise im Bus dankten die Fahrtteilnehmer dem 1. Vorsitzenden Uwe Schemmann und seinem Stab für die perfekte Reiseorganisation; insbesondere Karin Schäfgen wurde in diesem Zusammenhang erwähnt. Es wurden schon Anmeldungen für die nächste Reise des MGV Namedy ausgesprochen.

Höhepunkt der Sängerreise: Der MGV Frohsinn singt im Stephansdom zu Passau.

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