Allgemeine Berichte | 17.07.2015

KSG-Schülerinnen und Schüler präsentieren ihr Mahnmal

Eine Stätte des Nachdenkens soll entstehen

Von Links: Die Schülerinnen Katharina Schwarzkopf, Kathrin Alken, Katja Budde und Jana Späth mit der betreuenden Lehrkraft Frau Heidelbach auf dem Landesnetzwerktreffen der „Schulen ohne Rassismus“.privat

Andernach. Schülerinnen und Schüler des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums entwarfen im vergangenen Schuljahr ein Mahnmal für den alten Eingangsbereich. Dort wird ein Ort des Erinnerns und Mahnens zum Einsatz für Andere entstehen. Nun wurde ein Modell des fertigen Entwurfs präsentiert. Im alten Eingangsbereich soll ein von Schülerinnen und Schülern entwickeltes Kunstobjekt aufgestellt werden. Kernstück dieses Mahnmals bildet eine Gedenktafel mit den Namen der Opfer der beiden Weltkriege und des Nationalsozialismus aus den Reihen der Schulgemeinschaft. Dieser Ort des Erinnerns selbst und die Beschäftigung mit den historischen Hintergründen fordern die Lernenden dazu auf, eine Wiederholung von Gewalt und Ausgrenzung zu verhindern. Die Stelle wird durch die aktive Auseinandersetzung mit der Thematik im Unterricht zu einem lebendigen Mahnmal.

Erstellung des Mahnmals

Das Konzept für die neue Nutzung der alten Eingangshalle und der Entwurf für das Objekt wurden von den Schülerinnen und Schülern des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums entwickelt und schließlich vom Koblenzer Künstler Ole Hill an die räumlichen Gegebenheiten angepasst. Im Rahmen der Projekttage erstellten sie ein Modell des Mahnmals. Dadurch ist es den Besuchern und der Schulgemeinschaft erstmals möglich einen Eindruck von der geplanten Stätte des Nachdenkens zu erhalten. Die beteiligten Schülerinnen und Schüler betonen, froh zu sein, nach einer langen und intensiven Arbeitsphase ihr Ergebnis präsentieren zu können. „Es ist uns wichtig, unser Projekt einem breiteren Publikum vorzustellen, denn schließlich macht unser Mahnmal auf ein wichtiges Thema aufmerksam: den Einsatz für Andere und ein friedliches Miteinander,“ so eine involvierte Schülerin. Da das Projekt den Beteiligten ein großes Anliegen ist, stellten sie ihr Konzept auch wenige Tage vorher beim Landesnetzwerktreffen der „Schulen ohne Rassismus“ vor. Im kommenden Schuljahr wollen die Schülerinnen und Schüler Spenden für den Bau des Mahnmals sammeln.

Von Links: Die Schülerinnen Katharina Schwarzkopf, Kathrin Alken, Katja Budde und Jana Späth mit der betreuenden Lehrkraft Frau Heidelbach auf dem Landesnetzwerktreffen der „Schulen ohne Rassismus“.Foto: privat

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