Pfiffige Idee eines Westnetz-Mitarbeiters
Einsatz der „Mini-Drohne“
Matthias Schmidgen vom Standort Rauschermühle entwickelte die Idee zur Überprüfung von Freileitungen und Masten
Saffig. Matthias Schmidgen liebt die innovative Technik. Er sieht darin einen weiteren Baustein bei der Inspektion von schwer zugänglichen Anlageteilen. Seit seiner Ausbildung als Energieelektroniker Fachrichtung Betriebstechnik und seinem anschließendem Studium zum Wirtschaftsingenieur arbeitet er heute als Ausbilder/Ingenieur im Aus- und Weiterbildungszentrum Rauschermühle. Getreu dem Motto von Philip Rosenthal: „Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“ lautet Schmidgens Credo: Werden neue Techniken entwickelt, sollte man prüfen, ob diese nicht für das eigene Unternehmen einen Vorteil bringen können. Schmidgen weiß, wovon er spricht. Das Zentrale Ideen-Management war, nach anfänglichen Bedenken, begeistert von seiner Idee, dass mit Hilfe von UAVs (unbemannten Flugobjekten) Freileitungen bei Störungen und allgemeinen Kontrollen inspiziert werden können, ohne einen Steiger oder Hubschrauber anfordern zu müssen. Eine Entwicklung, die nicht nur zu erheblichen Kosteneinsparungen durch den Wegfall der Helikopterflüge führt, sondern auch eine Technik, mit deren Einsatz das Unternehmen langfristig erhebliche Kosten einsparen kann. Zudem führt sie zu einer Steigerung der Arbeitssicherheit. Im Bereich der unbemannten Luftfahrt wächst gerade in Deutschland ein sehr innovativer Markt.
„Hier könnten sich auch Chancen für ein späteres Dienstleitungsgeschäft im Segment der Befliegung von Freileitungen entwickeln“, so der Gedanke von Schmidgen.
Dr. Stefan Küppers und Dr. Achim Schröder, Geschäftsführer der Westnetz, konnten Matthias Schmidgen jetzt im Auftrag des „Zentralen Ideen Managements“ eine Prämie und eine entsprechende Urkunde überreichen. Was sich trocken anhört, ist nach Meinung der beiden Geschäftsführer eine „äußerst pfiffige Idee“. Ausgangspunkt war, dass Mittel- und Hochspannungsleitungen bislang bei Störungen oder zur Kontrolle von einem RWE-Monteur angefahren und inspiziert wurden. Hierbei konnten die Leitungen nur von unten kontrolliert werden, wobei leicht ersichtliche Fehlerstellen übersehen werden konnten. Zudem werden Hochspanungsfreileitungen jährlich mittels eines kostenintensiven Hubschraubers beflogen. Für spezielle Bereiche kann dies in Zukunft der Hexacopter übernehmen. Er kann zur Zeit mit einer hochauflösenden Spiegelreflexkamera sowie einer Thermokamera ausgestattet werden und gezielt Anlagenteile kontrollieren und dokumentieren. Dabei können die geschulten Monteure das Flugobjekt im sicheren Abstand vom Boden aus steuern. Für die Befliegung sind die Kollegen vom Hersteller geschult worden und sind heute schon Experten in diesem Themengebiet. Dank der Idee von Matthias Schmidgen kann sich der RWE Netzservice inzwischen über die Einführung dieser innovativen Technik freuen. Das Projekt ist durch spezialisierte Mitarbeiter weiterentwickelt worden. Mit ihren zwei Hexacoptern befliegen sie heute schon wöchentlich Hochspannungsleitungen, Photovoltaikanlagen, Dachanlagen oder auch Schaufelradbagger im Tagebau. Ist die Technik erst einmal etabliert, werden weitere Einsatzbereiche getestet werden. Zuletzt konnten sie den Hexacopter zwei Tage lang auf der E-World in Essen dem Fachpublikum präsentieren.
Westnetz GmbH
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