Aus dem Stadtrat
Erste Schritte auf dem Weg zu einer digitalen Agenda
Andernach. Einstimmig hat die Andernacher Stadt auf einen Antrag der CDU-Stadtratsfraktion erste Schritte zu einer digitalen Agenda beschlossen. Im Stadtrat wies der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende drauf hin, dass „eine entwickelte digitale Infrastruktur... für die Kommunen schon heute ein zentraler Standortfaktor ist. Ihre Attraktivität für Bewohner, Arbeitnehmer und Unternehmen hängt entscheidend von ihrem Digitalisierungsfortschritt ab“. Und da gebe es in Andernach noch einigen Nachholbedarf. Auch wenn es schon einzelne Schritte in diese Richtung gegeben habe, bestehe dennoch Nachholbedarfnach einer Gesamtplanung, so Hansen.
Zu einer kommunalen Agenda gehören aus Sicht der CDU der Aufbau und Ausbau eines öffentlich zugänglichem WLan-Netzes für Besucher und Touristen in der Innenstadt und der flächendeckende Ausbau eines Hochgeschwindigkeitsnetzes für die Kernstadt und die Stadtteile (mind. 50 MByte/s). Für Verwunderung sorgten dann Äußerungen des SPD-Sprechers Mediger, der im Stadtrat den Sinn und Nutzen eines öffentlich zugänglichen WLan-Angebots in der Innenstadt infrage stellte. Mit Bedenkenträgerei komme man nicht weiter, so Hansen.“Der Zugang zum Internet gehört mittlerweile zur technischen Grundversorgung einer hoch entwickelten Welt“, so begründet CDU-Stadtrat Hansen. „Daher sollte jeder die Chance erhalten, auch in der Innenstadt an ausgewählten Punkte wie dem Markt oder Stadthausplatz ins Netz zu gelangen, wie dies in Düsseldorf, Pforzheim, Berlin, Köln und vielen anderen Städten schon länger ermöglicht wird“. Wenn es anderen Städten, Gastwirten, Banken, Friseuren und Backstuben möglich wäre, ihren Bürgern, Gästen und Kunden ein freies WLan anzubieten, sollte dies in Andernach auch gelingen.“ Letztlich beschloss der Stadtrat dann einstimmig, im Rahmen einer digitalen kommunalen Agenda einzelne Punkte, wie öffentlichen WLan-Zugänge, EGovernment, schnelle Internet-Zugänge in den Ausschüssen des Stadtrats vertieft zu beraten.
Pressemitteilung
CDU-Stadtratsfraktion Andernach
