Allgemeine Berichte | 19.09.2015

Beirat für Migration und Integration– Andernach

Es fehlen noch Herrenfahrräder

5. Sitzung im Historischen Rathaus Andernach

Von rechts: Der Vorsitzende Wolfgang Lübke und 2.v.r. Mahnaz Loosen mit einigen Beiratsmitgliedern und geladenen Gästen.Georg Schuch

Andernach. Zu ihrer 5. Sitzung trafen sich die Mitglieder des Beirates für Migration und Integration und Gäste von verschiedenen Institutionen im Historischen Rathaus in Andernach. Der Vorsitzende Wolfgang Lübke stellte Mahnaz Loosen, ehrenamtliche Mitarbeiterin Migrations-Beratungsstelle im Haus der Familie, vor, die einen Einblick in ihre Arbeit sowie die der Caritas, der Initiative „Ich bin dabei“ und anderer Einrichtungen gab. Dazu gehören Sprachförderung, Schulungen für ehrenamtliche Helfer, Übersetzung, Hilfe bei der Wohnungssuche und vieles mehr. Mahnaz Loosen sowie Wolfgang Lübke dankten in ihrer Rede allen ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern im Haus der Familie, der „Ich bin dabei“-Gruppe und des Beirates für Migration und Integration. Auch den Mitarbeitern von Verwaltung und anderen öffentlichen Einrichtungen sagte man ein Dankeschön und wünschte sich für die Zukunft eine weitere gute Zusammenarbeit. Wolfgang Lübke, Vorsitzender des Beirates, berichtete auch über die erfolgreiche Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen in diesem Jahr wie dem "Tag der offenen Stadt", dem Europafest  oder dem Fastenbrechen in der Moschee in Kooperation mit dem Beirat Landkreis MYK. Er verwies auf die noch anstehenden Veranstaltungen wie den AGARP-Workshop im Haus der Familie, die erste Stadtführung für neu ankommende ausländische Bürgerinnen und Bürger oder den Tag der offenen Tür im Haus der Familie am 28. November, wo der Beirat wieder mit einem Infostand vertreten ist. Der Beirat möchte aus seinem Budget Fahrradhelme anschaffen, um diese den ausländischen Mitbürgern zu spenden, da die Schulung durch Polizeiobermeister Jürgen Zester in Theorie und Praxis ein voller Erfolg war. Peter Helmling, Diakon der katholischen Pfarrgemeinden, erwähnte, dass noch gebrauchte Herrenfahrräder fehlen und man sich unter Tel. (0 26 32) 49 98 75 22 an ihn wenden könnte. Wolfgang Lübke wünschte sich in seinen Schlussworten für den Beirat für Migration und Integration, dass man in Zukunft noch vieles bewegen könne, um den ausländischen Mitbürgern den Start oder die Eingliederung in die Gesellschaft zu erleichtern.

Von rechts: Der Vorsitzende Wolfgang Lübke und 2.v.r. Mahnaz Loosen mit einigen Beiratsmitgliedern und geladenen Gästen.Foto: Georg Schuch

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