Hamburger Fischmarkt verbreitete Waterkant-Atmosphäre
Fischköpfe trafen auf Rheinländer
Andernach. „Fischkopf trifft auf Rheinländer“, so lautete das Motto des „Hamburger Fischmarkts auf Tour“, der an drei Tagen des „Auto-Freizeit“-Wochenendes hanseatisches Feeling inmitten der Bäckerjungenstadt aufkommen ließ. Von Februar bis November touren die etwa 140 Mitwirkenden durch deutsche Städte. Mit ihrem Angebot und ihrer Originalität locken sie jährlich rund zwei Millionen Besucher an. Dem Osnabrücker Schausteller-Unternehmen, das sich mit seinem Markt schon seit fast 20 Jahren am großen Hamburger Vorbild orientiert, gelang es auch in Andernach mit seinen spektakulären Akteuren und einem kleinen Programm tausende Besucher zu erfreuen. Fliegende Händler, Marktschreier wie „Wurst-Herby“, Aal-Hinnerk“, „Bananen-Fred“ und viele andere feilschten mit Kaufinteressenten stimmgewaltig, frech und mit Humor um den Preis von Blumen, Bananen, Würste, Fischspezialitäten, Käse, Nudeln, Gewürzen, Tischwäsche, Spielzeug oder anderen Artikel. Da wird sich wohl jeder Käufer und Verkäufer, beim Kaufabschluss als Gewinner gefühlt haben. Im „Biergarten unter dem Leuchtturm“ trafen sich Stadtbummler in geselliger Runde und stärkten sich aus dem vielfältigen Angebot an Speisen und Getränken. Wer wollte, konnte sich im Bierkrug-Stemmen messen oder sich auf einem Markt-Wagen als Nachwuchsmarktschreier qualifizieren. Maritim das Frühstücksangebot am Sonntag: „Lecker Matjes von der Hand“ gab es für Freundinnen und Freunde des Herings und dazu ein kühles Freibier. Die Kleinsten dürften sich über das farbenfrohe Karussell gefreut haben, dass in diesem Treiben unermüdlich seine Runden drehte.
