Allgemeine Berichte | 26.10.2020

Freundeskreis Aids-Waisen in Moshi/Tansania, Nickenich

Freundeskreis launcht eigene Homepage

In Kontakt mit Aids-Waisenkindern in Moshi Tansania bleiben

Oma Marlene und Enkel Jannik im Interview für den Blog. Foto: Thomas Bergbold

Nickenich. Wie helfen meine Spenden den Aids-Waisenkindern im Bistum Moshi/Tansania? Wer steht hinter der konkreten Hilfe vor Ort in Tansania? Wie engagieren sich Ehrenamtliche in Nickenich/Kruft/Kretz für das Projekt? Unter www. http://aids-waisenmoshi.org gibt es seit kKurzem Informationen und Einblicke. Neben Basisinformationen über den Freundeskreis Aids-Waisenkinder Moshi/Tansania besteht die Homepage im Kern aus einem Blog mit Beiträgen in Wort, Bild und Ton. Zum Beispiel über die Ergebnisse der Sommer-Spendenaktion 2020 bzw. der Benefizaktionen der vergangenen Jahre, das Portrait von Lukas und Immanuel aus Moshi, das Interview mit Oma Marlene und Enkel Jannik aus Nickenich oder die Geschichte der freiwilligen Helferin Christina, die sich neben ihren sieben eigenen Kindern um zahlreiche Aids-Waisenkinder kümmert.

„Eine Homepage war längst überfällig“, so Otto Warmbold, einer der Initiatoren des seit 2006 bestehenden Freundeskreises Aids Waisenkinder Moshi/Tansania. Sie ergänze den jährlichen persönlichen Austausch mit Pfarrer Aloyce Urio in Nickenich und Kruft, die direkte Kommunikation per Brief der Paten mit ihren Patenkindern. Warmbold erklärt „Vor allem über die Bilder und Filme können die vielen Spenderinnen und Spender bzw. freiwilligen Helferinnen und Helfer Eindrücke von vor Ort sammeln. Aber auch über Wissenswertes rund um HIV/Aids bzw. die aktuelle Corona-Lage in Tansania findet sich auf den Internetseiten. All die Geschichten und helfenden Hände bestätigen eindrucksvoll das afrikanische Sprichwort: ‚Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen.‘ Das versuchen wir gemeinsam über verschiedene Kontinente hinweg.“ Der Freundeskreis steht in engem Austausch mit Pfarrer Aloyce Urio, Gesundheitsdirektor Freundeskreis Aids-Waisen in Moshi/Tansania des Bistums Moshi und Verantwortlichem für das Aids-Waisenkinderprogramm. Dieser informiert normalerweise jedes Jahr persönlich in Nickenich und Kruft über das Projekt und die verwendeten Gelder im Zuge seiner Urlaubsvertretung für Pfarrer Norbert Missong. Coronabedingt war diesen Sommer kein Besuch möglich. Mit einem Team von fünf Festangestellten und einem Netzwerk von 76 freiwilligen Helferinnen und Helfern betreut das Rainbow Centre in Moshi mittlerweile mehr als 12.000 Aids-Waisenkinder. Konkret bedeutet das, finanzielle Hilfen für die Pflegefamilien, die Zahlung des Schulgelds, die Schulkleidung, die Schulmaterialien und Unterstützung bei der Berufsausbildung.

Der Freundeskreis Aids-Waisenkinder Moshi/Tansania besteht seit 2006. Seitdem hat er über 90 Patenkinder an Paten auch weit über die Pfarreiengemeinschaft Kruft-Nickenich hinaus vermittelt.

Aloyce Urio freut sich über die nternetseiten.Foto: Rainbow Centre

Aloyce Urio freut sich über die nternetseiten.Foto: Rainbow Centre

Oma Marlene und Enkel Jannik im Interview für den Blog. Foto: Thomas Bergbold Foto: Thomas Bergbold

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