Allgemeine Berichte | 02.01.2016, 11:35 Uhr

Kolpingsfamilie Andernach

Fritz Spitzley und Ferdi Busenkell sind schon seit 65 Jahren dabei

Ein Erinnerungsfoto durfte natürlich nicht fehlen (von links): Ilse Schmidt, Bernd Lamberz, Joachim Klose, Dr. Hans-Peter Schöpper, Anna Grieger, Anneliese Klose, Karl Manthey, Ferdi Busenkell, Hildegard Nonn, Fritz Spitzley, Präses Stefan Dumont und Georg Manthey.privat

Andernach. Die Kolpingsfamilie gedachte ihrem Gesellenvater Adolph Kolping und dessen 150. Todestag. In der Gemeinschaftsmesse in St. Peter für die Lebenden und Verstorbenen der Kolpingsfamilie Andernach ging Präses Stefan Dumont in seiner Predigt auf Adolph Kolping ein und würdigte ihn als Priester und Sozialreformer in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Mit dem Aufbau der Gesellenvereine rief Kolping ein mit christlicher Nächstenliebe geprägtes Werk ins Leben. Die Messe, die musikalisch durch den Kirchenchor St. Peter verschönert wurde, endete mit dem Grablied.

Im Saal des Kolpinghauses konnte Georg Manthey danach 69 Kolpingschwestern und -brüder mit ihren Kindern begrüßen. Mit dem Lied „Wir sind Kolping“, gesungen von den „Evergreens“, wurde die Gedenkfeier anlässlich des 150. Todestags des Gründers Adolf Kolping eingeleitet. Nach dem Leitbild des Kolpingwerks „Mut tut gut“ berichtete Georg Manthey vom Wirken des Gesellenvaters, der als Visionär sehr früh den wirtschaftlichen und sozialen Umbruch seiner Zeit erkannte. In der aufstrebenden Industrialisierung geriet das Handwerk zunehmend in Not. Die Menschen wurden als Lohnarbeiter in Abhängigkeit ausgebeutet. Kolping als „Mutmacher“ - seine Botschaft ist bis heute aktuell. Präses Dumont sprach nun das Tischgebet, das köstliche Mittagsessen konnte nun gemeinsam eingenommen werden.

Mit den Worten Kolpings („ Anfangen ist oft das Schwerste - aber treu bleiben das Beste“) konnte Georg Manthey fünf neue Mitglieder begrüßen: Joachim und Anneliese Klose, Hilde Weiler, Hildegard Nonn und Ilse Schmidt. Im Anschluss daran wurden langjährige Mitglieder geehrt. Die Kolpingnadel in Silber für 25 Jahre erhielt Anna Grieger. Für 40 Jahre wurden Bernd Lamberz und Dr. Hans-Peter Schöpper ausgezeichnet. Die Kolpingnadel in Gold für 50 Jahre erhielt Karl Manthey. Bereits 60 Jahre hält Heinrich Eichhorn die Treue. Für stolze 65 Jahre wurden Fritz Spitzley und Ferdi Busenkell herausgehoben.

Mit stimmungsvollen Melodien, vorgetragen von den „Evergreens“, klang der Gedenktag in gemütlicher Runde aus. Mit dem „Kolpinglied“, unterstützt von Heinz Meurer, verabschiedete Georg Manthey alle Mitglieder.

Ein Erinnerungsfoto durfte natürlich nicht fehlen (von links): Ilse Schmidt, Bernd Lamberz, Joachim Klose, Dr. Hans-Peter Schöpper, Anna Grieger, Anneliese Klose, Karl Manthey, Ferdi Busenkell, Hildegard Nonn, Fritz Spitzley, Präses Stefan Dumont und Georg Manthey.Foto: privat

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