Allgemeine Berichte | 28.12.2019, 11:03 Uhr

Berufsbildenden Schule Andernach: Erasmus+-Projekt in Andernach

Fünf Partnerschulen zu Besuch

Die Schüler/innen aus Estland, Frankreich, Polen, Portugal und Bulgarien befassten sich mit dem Thema „Thermalbäder – unser gemeinsames kulturelles Erbe“

Die Gastschüler in traditioneller Tracht bei derPräsentation der Geschichte ihres Landes zum Projektthema „Thermalbäder“. Foto: privat
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Andernach. Vor kurzem besuchten erneut Gäste aus fünf Partnerschulen die BBS Andernach im Rahmen eines Erasmus+ - Austauschprogramms, welches von der August-Horch-Schule ins Leben gerufen wurde. Zu diesem Anlass befassten sich die 15 Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrer aus Estland, Frankreich, Polen, Portugal und Bulgarien mit dem Thema „Thermalbäder – unser gemeinsames kulturelles Erbe“.

Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung sowie Jugend und Sport in Europa. Nach einer Vorstellung berühmter Kurorte und Kurgäste der Heimatländer der Projektteilnehmer und der Wahl eines gemeinsamen Projektlogos, ging es in das „Kaiserbad“ Bad Ems. Dort erfuhren die Gäste aus ganz Europa und ihre deutschen Gastgeber im Rahmen einer Stadtführung und eines kurzweiligen Besuches im Stadtmuseum viel über die Bedeutung der Stadt als Treffpunkt der gesellschaftlichen und künstlerischen Elite des 19. Jahrhunderts. Die Altstadt mit ihren repräsentativen Gebäuden der Gründerzeit sowie ihren vielen Quellen wurde mittels einer Stadtrallye genauer erkundet und diente auch als wunderbare Kulisse für die Fotoromane, die von den Teilnehmern skizziert wurden. Zurück an der Berufsbildenden Schule Andernach folgte ein weiterer kreativer Auftrag: die Verschönerung des betongrauen Amphitheaters des Schulhofes mit selbstgestalteten Mosaiken. Aus von Baumärkten, Fliesenlegern und privaten Haushalten gespendeten Fliesenresten bastelten die Schüler Mosaikfriese, die im Frühjahr dauerhaft im Außenbereich der Schule angebracht werden sollen.

Eine Exkursion nach Koblenz sowie eine Abschlussfeier rundeten die Begegnung ab. Schon im März werden sich die Projektteilnehmer alle in Frankreich, in Doullens, einer kleinen Stadt in der Nähe von Amiens, wiedersehen. Dort wird dann das Thema „Thermalbäder als Orte der Gesundheit, der Heilung und des Wohlbefindens“ im Mittelpunkt der Arbeit stehen.

Die Gastschüler in traditioneller Tracht bei der Präsentation der Geschichte ihres Landes zum Projektthema „Thermalbäder“. Foto: privat

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