Jugendliche zeigen sich beeindruckt von Wallfahrt
Gott ein Stück nähergekommen
aus Koblenz
Trier/Assisi. „Es hat sich definitiv gelohnt, bei der Diözesanjugendwallfahrt mitzumachen!“, so lautet das Urteil von Maria Cortigiani aus Trier nach der diesjährigen Diözesanjugendwallfahrt Anfang Oktober nach Assisi. Die 17-Jährige war Teil einer Reisegruppe, die von der Jugendabteilung im Bistum Trier und durch die Jugendkirche eli.ja in Saarbrücken organisiert wurde. Geleitet wurde die Fahrt, die anlässlich des 800. Todestages des Heiligen Franziskus auf dessen Spuren unterwegs war, durch Kaplan Adrian Sasmaz, Referent für Berufungs- und Berufepastoral im Bischöflichen Generalvikariat Trier und Gemeindereferentin in der Jugendkirche eli.ja in Saarbrücken, Rebecca Benahmed.
„Ich war besonders beeindruckt davon, dass die Themen, die Franz von Assisi umgetrieben haben, erstaunlich aktuell waren. Fragen über den richtigen persönlichen Glaubensweg; wo ist der eigene Platz in dieser Welt?“, stellte Clara Drolshagen fest. „Wenn man selbst vor großen Fragen im Leben steht, vielleicht auch am Zweifeln ist oder einfach Bock auf eine schöne Fahrt hat, dem kann ich nur so eine Pilgerfahrt ans Herz legen“, empfiehlt die 21-Jährige die Teilnahme an einer solchen Fahrt. Obwohl sie die einzige aus dem Raum Andernach gewesen sei, sei sie sehr offen aufgenommen worden. „Ich bin dankbar für eine so super Gruppe, mit der ich viel Spaß haben durfte und durch die tolle Freundschaften entstanden sind.“
Auch Etienne Köhl (16 Jahre) aus Saarlouis-Fraulautern betont das Gemeinschaftsgefühl: „Ich kann eine solche Fahrt anderen Jugendlichen nur empfehlen, weil sie die Möglichkeit bietet, den eigenen Glauben zu vertiefen und die eigene Berufung besser kennenzulernen, neue Menschen zu treffen und Freundschaften zu schließen, die hoffentlich weit über die Fahrt hinaus bestehen bleiben.“ Einen bleibenden Eindruck hat die Fahrt auch bei Hanna Görgen (16 Jahre) aus Wolsfeld hinterlassen: „„Ich habe das Gefühl, Gott ein Stück nähergekommen zu sein und ihn auch in den kleinen Dingen des Lebens stärker wahrzunehmen. Das wünsche ich jedem, der an einer solchen Fahrt teilnimmt.“
Diesen Eindruck kann auch Gemeindereferentin Benahmed bestätigen. „Wir sind in dieser Woche stark zusammengewachsen, haben unseren Glauben, unsere Fragen und unser Suchen geteilt und gemeinsam Neues entdeckt und gefunden. Das schweißt zusammen.“
„Es ist ein Privileg, die Jugendlichen in dieser Zeit zu begleiten, für sie da zu sein, mit ihnen zu beten und Gottesdienste zu feiern“, blickt Kaplan Sasmaz zurück. „An manchen Tagen sind wir körperlich an die Grenzen gegangen. Doch auch innerlich sind die Jugendlichen mit ihren Themen beschäftigt. In dieser Zeit ihnen einen Gott zu verkünden und spürbar zu machen, der sie liebt, annimmt und begleitet, ist zwar eine Herausforderung, vor allem aber ein Geschenk für alle.“
Auf dem Programm der Busreise standen das gemeinsame Feiern von Gottesdiensten, aber auch Zeit zur freien Verfügung sowie Wanderungen und Spaziergänge. Der Besuch und die Besichtigung unterschiedlicher Kirchen, Kapellen sowie Klöstern und historisch bedeutsamer Orte waren ebenfalls Teil der Pilgerfahrt.
Im kommenden Jahr wird die Diözesanjugendwallfahrt nach Polen führen. (jf)
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Jugendliche aus dem gesamten Bistum Trier nahmen an der diesjährigen Diözesanjugendwallfahrt nach Assisi teil. Foto: Adrian Sasmaz