Katholischer Frauenbund spendet für „Leben ohne Dich“ Andernach
Großes Engagement gezeigt
Andernach. Wenn das eigene Kind stirbt, das ist für die Eltern das Schlimmste, was ihnen passieren konnte. Das Weiterleben ist zu einer großen Herausforderung geworden, und von Zeit zu Zeit auch zu einer Überforderung der Kräfte. Mit ihren Kindern haben sie ihre Zukunft verloren; es ist nicht normal, dass Eltern ihre Kinder begraben – das Liebste hinter sich lassen zu müssen, was ihnen das Leben geschenkt hat. Eltern sind oft wie gelähmt, leer, verzweifelt und ihre Seelen sind zu tief verletzt. Den Schmerz und die Trauer kann niemand den Eltern abnehmen. Sie fallen oft in ein „Loch“ und es ungeheuer anstrengend, sich daraus wieder heraus zu arbeiten. Nicht umsonst spricht man auch von Trauer“arbeit“. Die Selbsthilfegruppe „Leben ohne dich“ Andernach möchte den betroffenen Eltern Mut machen, sich auf den Weg zu machen und ihnen vermitteln, dass es ein „Leben ohne dich“ gibt, so schwer dieser Weg auch ist. In der Gemeinschaft mit anderen Betroffenen Eltern kann es gelingen, die Einsamkeit mit dem Schicksal mit anderen zu teilen („Ich bin nicht allein“) Verständnis zu erhalten und eigene Erfahrungen über Arbeit mit der Trauer auszutauschen und den Weg in Richtung Hoffnung und Leben zu ebnen. Der katholische Frauenbund Andernach unter dem Vorsitz von Carmen Wallenborn, würdigte in ihrer Ansprache, am sogenannten Tag der Begegnung die Arbeit der Selbsthilfegruppe, und der Frauenbund möchte diese Arbeit jetzt und auch in Zukunft finanziell unterstützen. Jeden ersten Montag im Monat finden in der Familienbildungsstätte, Ludwig Hillesheimstr.6, 56626 Andernach um 19.30 Uhr Gruppenabende statt. Teilnehmer müssen sich anmelden, bei Martina Ihrlich betroffene Mutter und Leiterin der Gruppe. Tel. 02630/4422. Sie betonte nochmals, dass die Gruppe ehrenamtlich arbeitet und auch Teilnehmer an den Gruppenabenden keine finanziellen Beiträge leisten müssen.
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