Katholische Frauengemeinschaft Nickenich feiert närrischen Nachmittag
„Heidewitzka, Herr Kapitän“
Nickenich. Mit einem humorvollen Programm überraschte die kfd Nickenich beim närrischen Nachmittag im Pfarrheim. Die Vorsitzende, Petra Hörsch, begrüßte das bunt kostümierte Publikum mit den Worten: “Singt und lacht, dass es nur so kracht, am Aschermittwoch wird mit dem Blödsinn Schluss gemacht“. Danach wurde auch schon Fahrt aufgenommen und Beate Auer eröffnete den bunten Reigen mit einem Lied auf der Trompete: „Esch machen de Clown für üsch“. Von einem Senioren Hausboot, mit Landesteg für Hubschrauber an der Nickenicher Laacher-Seeseite - finanziert von der Gemeinde - berichteten Petra Hörsch und Hilde Ellerich. Beim Sketch mit Christel Bous und Renate Busch ging es um eine herzhafte Verwechslungskomödie. Durch eine falsch gewählte Telefonnummer landete die etwas schusselige Anruferin, die sich nach dem Befinden ihres Ehemannes erkundigen wollte, statt im Krankenhaus in einer Kfz-Werkstatt. Fritzchens Schulaufsatz lautete: „Der Geburtstag meines Vaters.“ Ein aufregender Tag, den Fritzchen in eigenwilliger, abenteuerlicher Sprache erzählte - vorgetragen von Rosel Moskopp. In der musikalischen Gerichtsverhandlung ließ die Richterin Christine Schneichel-Gräf, große Zweifel an ihrer Rechtsprechung aufkommen. Sie sprach den lustigen Augustin, Henny Gesell, nach dem er eine Jungfrau verführte, und keine Alimente zahlen wollte, frei. „Der erste Kirchenbesuch“ - ein Erlebnis mit Birgit Müller-Leersch. Nach ihrer Auffassung war der Gottesdienst ein lustiges und amüsantes Theater. Gewichtsprobleme hatte Petra Hörsch, gut ausgestopft hinten und vorne, glaubte man Ihr die Sorgen: „Ich hab mich tausendmal gewogen und hab mich tausendmal erschreckt. Die Pfunde kamen angeflogen und haben sich an mir festgesetzt“. Die Kinder der „Mini Garde“ wurden begeistert empfangen und überzeugten mit ihrem tänzerischen Können. Trainerinnen der Garde sind: Natalie Längersdorf, Sabine Kuppert und Alexandra Britz. Ein närrisches Willkommen galt der Abordnung der Möhnen und des Elferrates. Rudi Marthaler, ein Kenner in Sachen Wein, nahm an einer Weinprobe teil und zeigte, wie viel ein Pfälzer vertragen kann. „Die Trockenschwimmer“, ein Ballett geprägt von Akrobatik und Geck erfreute die Anwesenden. Die Ausführenden waren: Beate Auer, Elmar Schmitt, Jürgen Fußhöller und Friedhelm Daun. Reinhard Auer, nicht mehr wegzudenken im närrischen Programm sang Lieder von Udo Jürgens und das Lied „Oh, Du mein Nickenich“. Hans-Peter Henn ließ die frohen Stunden ausklingen mit „So ein Tag, so wunderschön wie Heute!“. Die musikalischen Hochstimmungsregister zog Patrick Schmitz. Durch das humorvolle Programm, gewürzt mit viel Witz, führte Hilde Ellerich. Es gab zahlreiche glanzvolle Höhepunkte, Karnevalsorden, großen Applaus und reichlich „Neekenesch Alaaf“ für alle Akteure und ein Danke an die vielen Helferinnen, die die Gäste mit flüssiger Nahrung, Fastnachtsgebäck und Würstchen bewirteten. Singend und schunkelnd endete ein karnevalistischer Nachmittag, der bei den Narren keine Wünsche mehr offen ließ.
