Sechs Nationen spielten in den internationalen Wochen
Internationaler Spieletreff
Andernach. Im großen Tagungsraum im Haus der Familie, Gartenstraße 4, fand kürzlich im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus, der Internationale Spieletreff statt. Auf Tischen standen die unterschiedlichsten Spiele mit Spielerklärungen und der Entstehungsgeschichte zu den Spielen. So erfuhr man unter anderen dass Backgammon, zu den ältesten Brettspielen der Welt gehört. Es soll im 12. Jahrhundert v. Chr. entstanden sein. In England erließ Richard Löwenherz sogar eine Verordnung, dass niemand, der von geringerem Stand als ein Ritter war, um Geld würfeln durfte. Ferner war zu lesen, dass es über 50 Millionen Memorys in 70 Ländern gibt. Inspiriert vom „Zwillingsspiel“ welches sich schlecht verkaufte, entwickelte der Schweizer William Hurter das weltbekannte Legekartenspiel. Hurters Nachbarkinder gaben dem Spiel ihrem Namen, als sie riefen; „Let’s play your memory game. „ Beim Carrom gibt es zwei Legenden: Story 1: Die Inder haben von den Kolonialherren Poolbillard kennengelernt. Zum Selbstbauen haben sie dann indische Teekisten verwendet und Carrom erfunden. Story 2: In der Gruft von Pharaoh Ramesses II in Abyssinia in Ägypten zeigt eine 2.000 Jahre alte Zeichnung ein Spiel, das dem Carrom von heute sehr ähnlich ist. Eine Theorie ist, dass sich das Spiel von Ägypten aus in Richtung Osten über den Iran nach Indien und dann weiter nach Asien verbreitete. Menschen aus sechs unterschiedlichsten Nationen probierten gerne die bekannten wie die unbekannten Spiele aus. Beim Spiel spielten die nationalen Wurzeln oder das unterschiedliche Alter keine Rolle.
