Behindertenbeirat: Wechsel an der Spitze
Karl-Emery Olck ist der Nachfolger von Regina Pickel-Bossau
Andernach. Sie rief in Andernach den ersten Behindertenbeirat in Deutschland ins Leben, sie leitete mehr als 35 Jahre lang seine Geschicke, sie setzte sich für Menschen mit Beeinträchtigungen ein: Regina Pickel-Bossau hat sehr viel erreicht für gehandicapte Menschen nach dem Motto „Teilhabe verwirklichen, Gleichstellung durchsetzen, Selbstbestimmung ermöglichen“.
Jetzt hat sie nach 35 Jahren das Ruder abgegeben. Und so hat der Behindertenbeirat während seiner jüngsten Sitzung einen neuen Sprecher gewählt. Das Gremium votierte einstimmig für Karl-Emery Olck, der auch Vorsitzender des Fördervereins ist.
Oberbürgermeister Achim Hütten würdigte die Verdienste von Regina Pickel-Bossau. Sie sei eine unermüdliche Kämpferin für Menschen mit Beeinträchtigungen gewesen. „Die Kraft, der Mut und die Ausdauer, mit der Regina Pickel-Bossau sich eingesetzt hat, sind bewundernswert“, sagte Hütten. Regina Pickel-Bossau dankte der Verwaltung und vor allen ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern. „Ohne Ihre Unterstützung hätte ich das alles so auch nicht geschafft“, sagte sie. Sie werde sich nun aus dem Behindertenbeirat zurückziehen und das Feld „einer anderen Generation“ überlassen. Sie habe ihre Ziele weitesgehend erreicht. Nun müssten andere ein neues Kapitel aufschlagen.
Pressemitteilung
Stadtverwaltung Andernach
Mehr als 35 Jahre stand Regina Pickel-Bossau (vorne) an der Spitze des Behindertbeirats. Nun ist sie zurückgetreten. Ihr Nachfolger ist Karl-Emery Olck (5.v.r.). Oberbürgermeister Achim Hütten (4.v.l.), Bürgermeister Claus Peitz (5.v.l.) sowie der Behindertenbeauftragte der Verbandsgemeinde Pellenz, Bernd Schemmer (l.), verabschiedeten Regina Pickel-Bossau und gratulierten Karl-Emery Olck. Foto: Stadt Andernach/Maurer
