Leben in guter Nahbarschaft in Andernach e.V.
„Kuchenschlacht“ im 4-Generationenhaus
Andernach. Nachdem das Sommerfest vor vier Wochen gecancelt worden war, nahmen die bewährten Organisatoren Edith und Bernhard Polefka die Anregung der Mitbewohnerin Birgitt Pagel gerne auf, um kurzfristig am Samstagnachmittag zu einer Kuchenparty in den Innenhof der Wohnanlage einzuladen. Und ein Großteil der Hausgemeinschaft war dabei.
Natürlich gab es den Corona-Rahmen dafür im Aushang: Händedesinfektion vor Betreten unseres Cafés, Mund- Nasenschutz und maximal vier Personen am Kuchenbuffet, Abstand halten, auch an den Tischen draußen usw. Das klappte vorschriftsmäßig.
Es war ja auch beim Boule-Spiel, das Kuno Bahnsen in den letzten Wochen organisiert hatte, mit Erfolg praktiziert worden. Über die Nachbarschaftsgruppe meldete man sich per WhatsApp an, Fremde konnten leider nicht kommen. Den Kuchen gab es „gratis“, zum Einen wurde er aus der Veranstaltungskasse, zum Anderen über Spenden bezahlt.
Besonders beliebt, auch bei den Kindern: Das Wikingerspiel. Da wird versucht, mit kleinen Stäben 5 m entfernt stehende Holzklötze umzuwerfen. Silvia Krautkrämer: „Mir hat das viel Freude gemacht, vor allem, mit unserer 3er-Gruppe zu gewinnen.“
Entsprechend der hier wohnenden Altersmischung der 65 Mieter und Mieterinnen war die Gästeschar von zwei bis 88 Jahren bunt gemischt. Vor allem die Kinder nutzten den frisch gemähten Rasen und tollten herum. Später kamen auch Getränkte aus dem eigenen Kühlschrank und Snacks auf den Tisch. Das beflügelte bei gutem Wetter und einem kühlenden Wind natürlich den Meinungs- und Informationsaustausch, z.B. von individuellen Ausflügen in die Region bis hin zu „Lebensweisheiten.“
