Allgemeine Berichte | 14.06.2015

Eifelverein Andernach wanderte fünf Tage lang durch die Pfalz

Landschaften wie im Märchen

Die drei Wanderführer (v.l.: Helmut Müller, Winfried Berlin und Gabriel Riehl) mit einem Teil der Wanderer und Busfahrer Tom (r.). privat

Andernach. „Wanderherz, was willst du mehr!“ - Sonne satt, nette Menschen und eine herrliche Natur. Zu einem fünftätigen Wandererlebnis in der Pfalz lud der Eifelverein Andernach seine Mitglieder und Gästewanderer ein. Dazu konnten der Vorsitzende des Vereins, Gabriel Riehl, und seine beiden Wanderführer Winfried Berlin und Helmut Müller insgesamt 38 Wanderfreunde begrüßen.

Los ging es mit dem Bus ab Andernach in Richtung Ramberg. Bevor die Gruppe dort ankam und in dem gemütlichen Landhotel „Zum Bürstenbinder“ ihre Zimmer bezog, machte sie vorher eine schöne Rundwanderung auf dem Quellenwanderweg im Gersbachtal bei Niedersimten. In den darauf folgenden Tagen standen bei strahlendem Sonnenschein und teils großer Hitze bis 35 Grad fantastische und gut organisierte Wanderungen auf dem Programm. Der Wanderführer hatte vielleicht schon bei seiner Vorwanderung ein gutes Omen, denn viele der Touren verliefen durch herrliche Waldgebiete mit verwunschenen Tälern, mit grandiosen Aussichten und farbenfroher Natur. Auf dem Programm standen Touren auf dem Weinsteig von Burrweiler nach Dernbach, vom Sanatorium Eußerthal/Dernbach nach Annweiler mit seinen gemütlichen Cafés oder Eisdielen oder am letzten Tag eine Rundwanderung vom Hotel auf dem Kerschdeweg.

Ein weiteres Highlight war der Besuch auf der Landesgartenschau in Landau. Dort verbrachte die Wandergruppe den ganzen Tag oder man schaute sich die schöne Stadt mit all seinen schmucken Häusern an. Am Abend war dann Gemütlichkeit angesagt mit Musik dazu und netter Unterhaltung. Auch für die Kurzwanderer standen unter anderem Busfahrten wie nach Edenkoben oder Annweiler am Trifels auf der Liste. Beeindruckend war der Besuch der St.-Anna-Kapelle bei Burrweiler. Sie soll es schon am Anfang des 16. Jahrhunderts gegeben haben. Der erste direkte Nachweis stammt aus einer Baumaterialienrechnung aus dem Jahre 1591. Farbverglasungen und Wandgemälde sind im Stil der Nazarener gehalten. Die heutige neugotische Kapelle besticht durch ihre Schlichtheit und den beeindruckenden Außenaltar.

Aber auch die Burgruine Neuscharfeneck war bei einer Wanderung ein Erlebnis. Im 13. Jahrhundert erbaut, von vielen Vorbesitzern bewohnt, im Dreißigjährigen Krieg dient sie nach der Zerstörung als Steinbruch und ist ein beliebtes Anlaufziel für viele Wanderer, auch aus dem benachbarten Frankreich. Das waren nur einige von vielen schönen Erlebnissen in der Woche. Alle Wanderfreunde waren begeistert und dankten es den drei Wanderführern mit einem kleinen Geschenk für ihre tolle Vorarbeit und Organisation. Wehmütig machte man sich dann auf die Heimfahrt.

Der Eifelverein Andernach legt viel Wert darauf, zu erwähnen, dass zu den einzelnen Wanderungen (mittwochs oder sonntags) auch Gästewanderer eingeladen sind. Näheres kann man bei dem Vorsitzenden des Eifelvereins Gabriel Riehl unter Tel. (0 26 31) 7 68 39 oder Tel. (01 60) 5 15 54 59 erfahren.

Die drei Wanderführer (v.l.: Helmut Müller, Winfried Berlin und Gabriel Riehl) mit einem Teil der Wanderer und Busfahrer Tom (r.). Foto: privat

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