Politik | 02.05.2014

Ruland (SPD):

Mindestlohn kommt

Landtagsabgeordneter sprach bei 1. Mai-Kundgebung der Plaidter SPD

Marc Ruland bei seiner 1. Mai-Ansprache. privat

Wahlkreis/Mainz. „Wie oft haben wir uns an dieser Stelle für einen gesetzlichen Mindestlohn stark gemacht. Wir waren es, federführend unsere Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, die dafür gesorgt haben, dass der Mindestlohn 2015 Wirklichkeit wird. Dies kommt über vier Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu Gute.“ Mit diesen Worten begann der Andernacher Landtagsabgeordnete seine Rede bei der 1. Mai-Kundgebung der Plaidter SPD. Neben Ruland sprachen Arbeitsministerin Andrea Nahles, MdB, Bildungsministerin Doris Ahnen, MdL, und der Plaidter Ortsbürgermeister Willi Anheier.

Ruland bezog sich auf eine Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung, wonach die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um durchschnittlich 1,6 Prozent zulegen würde - 2015 sogar um 2,4 Prozent. „Dies sind äußerst begrüßenswerte Aussichten“, erklärt der Ruland und weist etwa auf die Auswirkungen des Mindestlohnes in Höhe von 8,50 Euro hin, der auf Drängen von Bundesarbeitsministerin Nahles ab 2015 in Deutschland allgemein gültig ist.

„Anders als in den vergangenen Jahren ist zu erwarten, dass von dem zusätzlichen Wachstum nicht nur einige wenige Spitzenverdiener profitieren, sondern eben auch der viel zitierte ‚kleine Mann‘, der Handwerker, die Krankenpflegerin, der Fließbandarbeiter…“, so Ruland weiter. „Hiervon profitieren nicht zuletzt auch viele Menschen in Rheinland-Pfalz und unserer Region. Negative Folgen, etwa im Sinne eines Beschäftigungsrückganges, wie sie manche in der CDU immer wieder als Drohkulisse an die Wand malen, sind laut dem Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung nicht zu erwarten. Wir bleiben deshalb dabei: Der Mindestlohn ist gut für die Menschen in unserem Land und stärkt die Binnennachfrage, wovon letztlich auch unsere Wirtschaft profitiert.“

Pressemitteilung

Büro des MdL Marc Ruland (SPD) Andernach

Marc Ruland bei seiner 1. Mai-Ansprache. Foto: privat

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