Landart: Junge Künstler nutzen Schätze der Umgebung
Mit offenen Augen durch die Natur
Andernach. Die Besucher des Kunstworkshops des Andernacher Jugendzentrums erlebten eine Entdeckungsreise in die Kunstform der „Landart“. Der Ausflug führte die Jugendlichen zum Namedyer Werth, wo Künstler Bernd Mischke zunächst die Kunstform vorstellte. Aus Materialien, die auf dem Werth herumlagen, sollten Kunstwerke entstehen, die dann wiederum der Natur überlassen werden. Die Teilnehmer schärften also ihren Blick und gingen mit offenen Augen durch die Natur. So gerieten zunächst Muscheln und Steine in das Blickfeld der jungen Künstler, aber je mehr die Gruppe in das Thema eintauchte, desto vielfältiger wurden die Materialien und die daraus entstehenden Kunstwerke. Schnell fiel auf, dass für Landart weder eine besondere Vorbildung noch außergewöhnliches Kunstverständnis nötig war. Jeder konnte seiner Kreativität freien Lauf lassen. Am Ende stand die Frage, ob wohl der eine oder andere Spaziergänger seine Freude an den Kunstwerken aus den Geschenken der Natur gefunden hat. Den Teilnehmern hatte es sehr gefallen, und somit wurden bereits weitere Aktionen dieser Art mit Bernd Mischke, der von den Ideen der AG-Teilnehmer begeistert war, ins Auge gefasst. Informationen über Landart im Jugendzentrum oder den Kunst-Workshop gibt’s bei Guido Krämer, Jugendzentrum Andernach, Stadionstraße 88, Andernach, Tel. (0 26 32) 4 75 87, E-Mail guido.kraemer@andernach.de oder juz@andernach.de.
