Eintätige Klausurtagung der WAV Nickenich
Pellenzmuseum soll seinen Standort behalten
Nickenich. Zu einer gemeinsamen eintägigen Klausur trafen sich die Fraktionsmitglieder der WAV Nickenich mit den Ausschussmitgliedern, die nicht dem Gemeinderat angehören. Treffpunkt war das Schulungszentrum im Baggerado, wo man nebenbei eine stattliche Besucherzahl antraf, die sich von der Magie des „Baggerns“ angezogen fühlte. Übereinstimmend war die Meinung, dass es den Betreibern gelungen ist, eine Nachfrage mit einem entsprechenden Angebot zu bedienen.
Ortsbürgermeister Gottfried Busch und Fraktionsvorsitzender Hans Egon Schwarz präsentierten den Tagungsteilnehmern eine umfangreiche Tagesordnung, die ohne Zeitdruck abgehandelt werden könne. Nach dem Auslaufen des Straßenbauprogramms für die Jahre 2010 bis 2014 steht nunmehr das Ausbauprogramm für die Jahre 2015 bis 2019 an. Unisono sprach man sich dafür aus, am 11. Mai eine Begehung vor Ort durchzuführen, um Prioritäten für die Reihenfolge von Ausbaumaßnahmen festzulegen. Zum Thema Sanierung oder Neubau der Grundschule wurde die bereits geäußerte Auffassung der WAV bekräftigt, dass nach den vorliegenden Erkenntnissen eine Sanierung den Bedürfnissen einer modernen Schule am ehesten zusagen wird.
In diesem Zusammenhang spricht sich die WAV grundsätzlich dafür aus, dass das Pellenzmuseum seinen Standort in Nickenich behalten soll. Ob im Konzept mit der Sanierung der Grundschule oder an einem anderen geeigneten Ort (zum Beispiel Altes Rathaus), bleibt noch dahingestellt. Die WAV ist der Meinung, dass das Pellenzmuseum zur Visitenkarte von Nickenich gehört.
In der Diskussion um die eventuelle Anlegung eines Rasensportplatzes vertritt die WAV den Standpunkt, dass ein Hybridrasenplatz wünschenswert wäre und unterstützt entsprechende Überlegungen. Es sollen Angebote angefordert werden, die im Gemeinderat und anschließend mit dem Sportverein erörtert werden. Bei der geplanten Bebauung in der „Eckertshohl“ stehen momentan unklare Bimsausbeuterechte einem zügigen Fortgang der Angelegenheit im Wege. In diesem Fall ist die Verwaltung tätig, um schnellstmöglich Klarheiten zu verschaffen. Dieser Stand der Dinge war auch der Opposition im Gemeinderat bekannt, bevor deren offensichtlich bewusst irreführende Schlagzeile „Wo bleibt das Baugebiet Eckertshohl?“ in die Welt gesetzt wurde.
Erfreut nahmen die Tagungsteilnehmer zur Kenntnis, dass die Verhandlungen hinsichtlich des Verkaufs von Gewerbeflächen „Auf Loh“ kurz vor dem Abschluss stehen. Die WAV begrüßt die Zusammenarbeit der Verwaltung mit der Bürgerinitiative Sprengungen im Basaltabbau. Die Installation zusätzlicher Messgeräte im Dachbereich der Kirche sowie Bestandsaufnahmen an einigen Häusern sorgen dafür, dass zumindest sensiblere Daten und Vergleiche herangezogen werden können.
Auch die langjährige Forderung der WAV zur Einrichtung eines Kreisels im Bereich K 53/L116 scheint Gestalt anzunehmen. Im Doppelhaushalt 2017/18 des Landes Rheinland-Pfalz sind Mittel voraussichtlich vorgesehen. Alternativ zu Planungen im Rahmen der Windenergienutzung im Bereich der Verbandsgemeinde Pellenz schlägt die WAV vor, auch Konzepte eines Solarparks mit der möglichen Beteiligung von Bürgern an derartigen Investitionen prüfen zu lassen.
Die von einer Nickenicher Jugendorganisation zuletzt aufgegriffene Thematik „Spielplätze“ diente wohl eher dem Versuch, sich zu profilieren als als Beitrag zur Sache. Alle Spielplätze werden jährlich im Mai/Juni durch den TÜV überprüft. Die obligatorische Überprüfung nach den Wintermonaten durch die Ortsgemeinde erfolgte auch im März mit dem Ergebnis, dass Ersatzteile beim Hersteller geordert bzw. nicht mehr lieferbare Holzelemente bei einer Zimmerei in Auftrag gegeben und frischer Sand bestellt wurden. Der Waldspielplatz soll eingezäunt und mit Rasen eingesät werden. Wie in jedem Jahr werden die Spielplätze einer wöchentlichen Inspektion unterzogen.
Pressemitteilung
WAV Nickenich
