Politik | 22.08.2014

SPD Andernach

Schafe lösen Debatte aus

Führt CDU Sommerlochdebatte über angebliche Schafhaltung in den Rheinanlagen?

Andernach. In ihrer unlängst veröffentlichten Pressemitteilung über die Installation des Schafgeheges in den Rheinanlagen der Stadt Andernach waren sich die örtlichen Christdemokraten um ihren Fraktionsvorsitzenden Gerhard Masberg nicht zu schade, eine klassische Sommerlochdebatte vom Zaun zu brechen.

„Wenn Kollege Masberg von der Ansiedelung einer Schafherde und Geruchsbelästigung spricht, so könnte man fast vermuten, in den Rheinanlagen entstünde ein Massenzuchtbetrieb mit Hunderten von Schafen“, so der Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes Marc Ruland, MdL. „Wenn dann auch noch einzelne CDU-Mitglieder in den sozialen Netzwerken gegen eine solche Maßnahme polemisieren, so können wir unseren CDU-Freundinnen und -Freunden nur zu etwas mehr Gelassenheit auch in den heißen Sommermonaten raten.

Vor Ort bietet sich übrigens ein völlig anderes Bild als das, das die CDU zu zeichnen versucht. Wer an der genannten Fläche und den dort lebenden Schafen vorbeigeht, sieht dort mitnichten Großdemos oder einen ausufernden Protest der Bürgerinnen und Bürger, sondern Familien und Kinder, die mit großem Interesse diesen zusätzlichen Flecken Natur in ihrer Stadt betrachten.“

Wie schon bei der essbaren Stadt wollen die Andernacher Sozialdemokraten wie auch die anderen Fraktionen im Andernacher Rat erst einmal abwarten und dann endgültig entscheiden. „Auch bei der essbaren Stadt gab es zu Beginn skeptische Stimmen, vor allem bei der CDU. Inzwischen ist der Großteil der Andernacherinnen und Andernacher aber froh über das Mehr an Natur in der Stadt und die Aufmerksamkeit sowie das touristische Interesse, das dieser dadurch zukommt. Ich bin optimistisch, dass wir hinsichtlich der Schafe in den Rheinanlagen langfristig auch eine gute Lösung finden werden“, so Ruland abschließend.

Pressemitteilung

der SPD-Stadtverband

Andernach

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