Allgemeine Berichte | 04.10.2013

Das Polizeipräsidium Koblenz informiert

Techno-Veranstaltung: Polizei kontrollierte

Koblenz. Zwei Strafanzeigen wegen Besitz von Betäubungsmitteln bzw. wegen Verdacht des Handelns, zwei Führerscheinentzüge wegen Trunkenheit im Verkehr, drei Sicherstellungen von Autoschlüssel zur Verhinderung der Weiterfahrt und mehrerer Durchsuchungsmaßnahmen sind die Bilanz von polizeilichen Kontrollen nach der Techno Veranstaltung „Eine Nacht am Rhein“ in den führen Morgenstunden des gestrigen 3. Oktober 2013.

Die Beamtinnen und Beamten der PI Koblenz 1 überwachten zunächst stationär in der Mainzer Straße den abfließenden Verkehr und setzten die Kontrollen anschließend im Rahmen der Streife mobil fort. Dabei blieben diese Maßnahmen nicht auf das Stadtgebiet Koblenz beschränkt. Auch die Polizeiautobahnstationen beteiligten sich daran und hielten Autos an, die durch die „Koblenzer Kontrollen“ geschlüpft waren.

Auf der Autobahn A 48 wurde auch der „dickste Fisch“ aufgegriffen. In einem mit fünf jungen Männern aus der Pfalz besetzten Auto fanden die Polizisten Reste von Marihuana und insgesamt 136 XTC-Pillen, für die ein 20-jähriger Insasse des Autos auf der Techno-Party offensichtlich keine Abnehmer mehr gefunden hatte. Ein weiterer Mitfahrer stand zudem merklich unter Drogeneinfluss, der Fahrer war „sauber“.

Bei den Überwachungsmaßnahmen in Koblenz hielten die Beamtinnen und Beamten zwei Autofahrer an, die mit rund 1,9 und 2,0 Promille erheblich unter Alkoholeinfluss standen. Ferner fanden sie einige wenige Gramm Marihuana in einem weiteren Fahrzeug. Drei Autofahrer mussten ihr Gefährt stehen lassen und die Schlüssel abgeben, da ihre Alkoholisierung nach durchgeführten Alko-Tests grenzwertig war.

Alles in allem wurden rund 60 Fahrzeuge und deren Insassen einer Kontrolle unterzogen. Bei vier Strafanzeigen, drei „präventiven Sicherstellungen“ und der Sicherstellung von über 100 XTC-Pillen liegt die “Beanstandungsquote“ somit bei über zehnProzent. Eine Quote, die zum Nachdenken anregt und die Grund genug ist, ähnliche Veranstaltungen auch zukünftig verstärkt zu überwachen.

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Koblenz

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