Lokalsport | 29.07.2013

Laufgemeinschaft Laacher See

„Träume werden wahr“

Bodo Lange beim Ironman in Frankfurt, Comeback für Wolfi Hartel in Zell

Bodo Lange kurz vor der Überquerung der Ziellinie

Maria Laach. Sein größtes sportliches Ereignis stand für Bodo Lange in Frankfurt an. Monatelang hatte sich der LG’ler mit Hilfe seines Trainers Michael Krell darauf vorbereitet. Die volle Distanz wollte der Mendiger auf jeden Fall unter zwölf Stunden schaffen, was ihm auch trotz einiger Strapazen gut gelang. Alles war perfekt an diesem Tag, er war fit und hatte keine gesundheitlichen Probleme. Hoch motiviert nahm er diese Herausforderung in der Mainstadt an. In Gedanken ging er immer wieder das Rennen durch. Die Tipps, die ihm sein Trainer als erfahrener Hawaiistarter gab, ließ er sich ständig durch den Kopf gehen, um am Wettkampftag nichts falsch zu machen. Die größte Sorge für Bodo waren die angekündigten heißen Temperaturen, die er gerade beim Laufen nicht brauchen kann. Am Renntag begann der Tag schon recht früh, alles musste sorgfältig vorbereitet werden. Wenige Zeit später fiel für ihn und die 2200 Triathleten der Startschuss. Bodo hielt standhaft durch und schwamm die 3,8 km in 1:24 Stunden. Beim Wechsel aufs Rad ließ er sich Zeit und durch die Hitze trocknete sein Neoprenanzug ziemlich schnell. Auf dem flachen Stück nach Frankfurt pendelte Bodo sich erst ein, er wollte sich doch an die Vorgaben des Trainers halten und im angemessenen Herzfrequenzbereich fahren. Auch wenn es einige unangenehme Passagen gab, lief es recht gut auf dem Rad. Die kleinen Attacken gegen die Mitstreiter machten ihm besonders viel Spaß. Mal holte er sie sich an einer Steigung, dann flogen sie auf der Geraden wieder an ihm vorbei. Die Zuschauer motivierten zusätzlich die Athleten. Dennoch war Bodo froh, als er nach 180 km in 6:03 Stunden vom Rad steigen und die Laufschuhe anziehen konnte. Bereits nach 3:30 Minuten war er auf der Laufstrecke für die 42,195 km. Anfangs noch hoch motiviert und sein Wunschtempo von 5:30 bis 5:45 Minuten/km haltend, wurde der Lauf immer anstrengender für ihn. Wie erwartet, erschwerte ihm die Hitze das Laufen.

„Ich laufe gerne Marathons, aber dieser ging über meine Grenzen hinaus. Das war nicht mehr lustig“. Die Stimmung war jedoch top. Noch größer war die Freude, als Bodo seine Freunde der Laufgemeinschaft Laacher See, Markus K. und Svenja Sch., an der Strecke sah: „Das geht einem völlig unter die Haut,“ freut sich Bodo noch heute. Über die Zeit von 4:34 Stunden war er sehr enttäuscht, zumal er ein sehr guter Läufer ist. Trotz der Schmerzen und Qualen war der Zieleinlauf ein geniales Gefühl. Bodo war glücklich, dass er diese extrem körperliche und mentale Herausforderung so gut meisterte und dies noch in einer recht guten Zeit bei erschwerten Bedingungen. „Obwohl ich mich ein wenig über die schlechte Zeit beim Marathon ärgerte, überwog das Glücksgefühl. Ich habe mir einen großen Traum erfüllt“, berichtet Bodo. „Man muss wirklich sagen, so ein Triathlon ist nicht ohne. Das Training ist sehr zeitintensiv. Geld spielt ebenfalls eine Rolle, alleine die Startgebühr ist kein Pappenstiel. Dazu die Schmerzen am Ende. Ich werde mir jetzt mal was Zeit lassen und in den nächsten Wochen entscheiden, wie es weitergeht. Es gibt noch andere sportliche Ziele, die ich gerne erreichen würde, z.B. eine Marathonzeit unter drei Stunden drücken, einmal New York Marathon, einen coolen langen Berglauf (Transalpine), Ultraläufe etc.“, verrät der Vollblutsportler.

5. Mittelmosel Triathlon

Wolfi Hartel musste sehr lange durch Verletzungspause auf sein Training verzichten. Umso glücklicher ist der LG’ler, dass er jetzt wieder fit ist und mit seinen Vereinskollegen gemeinsam laufen kann. Für ihn war die Teilnahme beim Mittelmosel Triathlon in Zell an der Mosel ein Muss. Er bewältigte die Sprintdistanz über 750 m Schwimmen (10:47 Min.), 20,2 km auf dem Fahrrad (39:18 Min.) und 5 km Laufen (26:03 Min.). Mit seinem Gesamtergebnis von 1:19:11 Stunden war der Mayener mehr als zufrieden.

Zum fünften Male richtete die TSV Bullay/Alf und SG Zell Kaimt Merl diese Veranstaltung aus und jedes Mal war Wolfi mit am Start. „Ich war zwar nicht so gut trainiert wie in den letzten Jahren, aber in Zell musste ich unbedingt dabei sein. Die Teilnahme bei diesem Wettbewerb bedeutet für mich sehr viel und nächstes Jahr bin ich selbstverständlich wieder am Start“, verrät Wolfi, der sich derzeit mit ein paar Lauffreunden der LG Laacher See auf die Alpenüberquerung des E5 vorbereitet.

Lauftreffzeiten

Montag, 18.30 Uhr: Mendig, Bahntraining, Sportplatz ehemalige Kaserne

Dienstag, 18.30 Uhr: Laacher See, Klosterparkplatz

Donnerstag,18.30 Uhr: Laacher See, Klosterparkplatz

Samstag, 14 Uhr: Mayen Radweg, Parkplatz am Lichtblitz (nach Absprache)

Sonntag, 8.30 Uhr: Mayen Radweg, Parkplatz am Lichtblitz (nach Absprache). Für Rückfragen stehen Klaus Jahnz, Tel. (01 75) 2 96 21 72 und Elisabeth Waldorf, Tel. (01 71) 9 16 20 11 zur Verfügung.

Lauf Rund um den Laacher See

15. September: 38. Int. „Lauf Rund um den Laacher See“ mit 9. PSD Bank Cup. Weitere Informationen zur LG sowie zum PSD Bank Cup (Online-Anmeldung) unter www.lglaachersee.de.

Wolfi Hartel auf der Laufstrecke.

Wolfi Hartel auf der Laufstrecke.

Bodo Lange kurz vor der Überquerung der Ziellinie

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