Koblenzer Brasilienverein „KoBra“ tagt in Kruft
Versammlung mit Mediaschau und Situationsbericht
Kruft. Auch in 2013 konnte der Koblenzer Brasilienverein e.V. „KoBra“ erfreulicherweise wieder über 250.000 Euro nach Brasilien transferieren. Damit wurden unter anderem die Angestellten, Kindertagesstätten, circa 100 Patenkinder und zwei Jugendzentren finanziert, in denen mehrere Hundert Kinder in ihrer Freizeit betreut werden. Ein weiteres Jugendzentrum wurde als Werkstatt eingerichtet, in dem eine Computerfirma unentgeltlich Patenkinder zu Fachkräften ausbildet. Aufgrund von Stipendien, die überwiegend von der KoBra-Stiftung finanziert wurden, konnten wieder 15 Jugendliche in ihrer Berufsausbildung gefördert werden. Darüber hinaus wurden zur Bekämpfung der zunehmenden Leprakrankheit in Rondonópolis monatlich 1000 Euro aufgebracht. Insgesamt konnten in den zurückliegenden 29 Jahren Spenden von über 7,4 Millionen Euro nach Brasilien transferiert werden.
Viele Projekte haben sich inzwischen verselbstständigt, womit das Ziel „Hilfe zur Selbsthilfe“ bereits erreicht wurde.
Im vergangenen Jahr hat Elisângela Bezerra Vieira, die vor Ort für die Projekte verantwortlich ist, aufgrund ihres Engagements über den örtlichen KoBra-Verein in Rondonópolis sogar über 30.000 Euro von brasilianischen Behörden und Firmen organisiert. Diese Mittel mussten allerdings zweckgebunden für das Kulturprojekt (Musik, Tanz, Theater) und Computerkurse eingesetzt werden.
Versammlung am 19. März
Wer mehr erfahren möchte - ob Mitglied oder Interessent - ist herzlich eingeladen zur diesjährigen ordentlichen Mitgliederversammlung am Mittwoch, 19. März, ab 19.30 Uhr, im Gasthof „Tenne“, Hochstraße 51 in Kruft. Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Vorstandes wird der Vorsitzende, Dr. Hans-Josef Mürtz, zusammen mit Elisângela in einer Mediaschau über die Aktivitäten im vergangenen Jahr und die derzeitige Situation vor Ort berichten sowie die zukünftige Entwicklungstätigkeit in Rondonópolis zur Diskussion stellen.
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