Verbandsgemeinderat Bad Breisig tagte
230.000 Euro versickern im Irgendwo
Bad Breisig/Brohl. „Gut gewirtschaftet“ hieß es rückblickend und vorausschauend in Sachen Wasser im Bereich der Verbandsgemeinde Bad Breisig. Und das erfreulichste für die Bürger stellte Bürgermeister Weidenbach jetzt auf der Sitzung des Verbandsgemeinderates Bad Breisig in Brohl klar: „Die Schmutzwassergebühren bleiben unverändert bei 1,90 Euro pro Kubikmeter und für Niederschlagswasser bei 0,62 Euro.“ Das bedeutet, dass die Entgelte für diesen Bereicht nun bereits im vierten Jahr konstant sind.
Lediglich in Sachen Trinkwasser gibt es eine Änderung, denn der Grundpreis für den Wasserzähler wird von sieben auf neun Euro angehoben. Das gilt pro Monat und Zähler und ist, so Weidenbach, „für eine sichere und zukunftsfähige Wasserversorgung ein angemessener Obolus.“
Läuft im Blick auf Abwasser und Trinkwasser alles rund, so bereitet das Rohrleitungssystem Probleme und Verluste. So prangert für die FWG Fraktionssprecher Hans-Josef Marx die hohen Wasserverluste an, die trotz Investitionen in neue Rohre 2014 um 21 Prozent auf 167 000 Kubikmeter gestiegen seien.
Marx: „Insgesamt beläuft sich der Verlust von 2011 bis 2014 auf knapp 230.000 Euro. In diesem Zeitraum flossen 566.000 Kubikmeter Wasser einfach den Bach runter. Das entspricht einem Behälter von der Größe eines Fußballplatzes und einer Höhe von 94 Metern.“
