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SG Bad Breisig - Die letzte SV-Mannschaft traf sich, um Erinnerungen zu pflegen

"Alte Zeiten beschwören"

09.06.2015 - 11:04

Bad Breisig. Am 10. Mai 1975, also vor 40 Jahren, wurde der einstige Fußballverein SV 1919 Niederbreisig liquidiert; er wurde damals Teil der zusammen mit dem SV Germania Oberbreisig neu gegründeten Spielgemeinschaft, der SG Bad Breisig. Vor dem Zusammenschluss der Nieder- und Oberbreisiger Fußballer absolvierte die 1. Mannschaft des SV 1919 Niederbreisig noch ein wichtiges Match, von dem sich die Mannschaft viel erhofft hatte: Im letzten Meisterschaftsspiel des SV gegen den Gegner aus Adenau ging es um nicht anderes, als um den erhofften Aufstieg in die A-Klasse, den man als Morgengabe mit in die neu entstehende SG bringen wollte.

Das Spiel ging 3:0 in die Hose, aus dem sofortigen Aufstieg der SG wurde demnach nichts.


Die Erinnerungen sind wach


Aber die Erinnerung an das letzte Spiel des SV Niederbreisig ist auch nach 40 Jahren wach, und so trafen sich die Spieler mit den damals tätigen Funktionären des ehemaligen SV.

Sie feierten bei einigen Glas Bier ein fröhliches Wiedersehen, frischten die Erinnerung an sportliche Erfolge aber auch unangenehme Niederlagen auf – Hauptsache: sie belebten die alte Freundschaft untereinander neu.


Zusammengeflickt Bälle


Bei dem Austausch von Fotos und bei der Projektion von Dias erinnerte man sich der alten Zeiten. Auch der Entwicklung des Fußballsports in Bad Breisig aus ersten Anfängen bis heute wurde gedacht. In der geschichtlichen Betrachtung ging es beispielsweise um den frühen Beginn des Fußballsports in Niederbreisig, um den ersten „BSV – Ballspielverein“, der ab 1910 auf holprigen Wiesen in Nähe der Vinxtbach-Mündung seinen Betrieb mit abenteuerlich zusammengeflickten Bällen aufgenommen hatte. Der Verein musste wegen des ersten Weltkriegs seinen Betrieb einstellen.


Legendäre Pokalturniere


Der Fußball erlebte erst 1919 in Niederbreisig seine Wiederauferstehung im SV Niederbreisig. An Meisterschaften war in den ersten Jahren nicht zu denken, aber der SV veranstaltete in seiner frühen Zeit legendäre Pokalturniere, jetzt auf dem mit eigener Kraft angelegten Sportplatz „auf der Bröl“. Der Spielbetrieb des SV wurde in den dreißiger Jahren von der lokalen HJ-Mannschaft in den Hintergrund gedrängt, feierte im Verein erst nach dem langen Krieg seine Wiederauferstehung.

Niederbreisig erlebte „auf der Bröl“ große Fußball-„Schlachten“ innerhalb der Kreisklassen. Besondere Erfolge feierten fast in jedem Jahr die Jugendmannschaften des SV, die so manche Meisterschaft erringen konnten.

Aus ihnen ging letzten Endes die erste Mannschaft des SV 1919 hervor, die 1975 erst vor Toresschluss am Aufstieg scheiterte. Grund genug, sich noch einmal zusammen zu finden und einen Abend lang mit Heinz Jung, dem letzten Vereinsvorsitzenden, und Egon Lammerich, dem damaligen Trainer, ein wenig zu feiern und alte Zeiten zu beschwören.

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Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Koblenzer Schulen

juergen mueller:
Etwas anderes war von Herrn Roos auch nicht zu erwarten - zumindest öffentlich - als das man mit dem Krisenmanagement u.sogen.Stellschrauben,wenn überhaupt,das macht man dann unter sich aus.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
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