Lokalsport | 09.01.2016, 12:44 Uhr

2. Bundesliga: Koblenz/Weibern spielt am 9. Januar in Sachsen

Auftakt ins neue Jahr beim HC Rödertal

Hildigunnur Einarsdottir hat sie Nummer 18 und spielt bei den Vulkan-Ladies auf der Position Kreismitte. Foto: Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern

Koblenz/Weibern. Zum Jahresausklang gab es den Befreiungsschlag, zum Auftakt des neuen Jahres darf gerne der nächste Sieg folgen: Die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern reisen am Samstag zum ersten Pflichtspiel des Jahres 2016. Das Team von Trainer Caslav Dincic trifft in der Sporthalle im sächsischen Großröhrsdorf auf den HC Rödertal. Die Partie beginnt um 17 Uhr.

Nachdem die Vulkan-Ladies wenige Tage vor Heiligabend im letzten Ligaspiel des Jahres 2015 beim Tabellenzweiten Haunstetten gewonnen hatten, blieb Zeit, zwischen den Jahren einige freie Tage zu genießen. Der Kurzurlaub hat gut getan, die Akkus sind wieder aufgeladen. Dennoch konnte der Trainer unter der Woche nicht in Bestbesetzung trainieren. Dora Varga weilt für Prüfungen noch in ihrer ungarischen Heimat. Ihre Landsfrau Barbara Laszlo ist zwar wieder zurück in Koblenz, durch eine Fußverletzung jedoch derzeit außer Gefecht. „Sie hatte schon längere Zeit Probleme, es ist aktuell schlimmer geworden“, sagt Dincic. „Dora wird zum Spiel am Wochenende anreisen. Barbara wird vorerst nicht trainieren können. Hinter ihrem Einsatz steht ein großes Fragezeichen.“ Weil auch andere Spielerinnen leicht angeschlagen sind, ist die Trainingsgruppe derzeit klein. „Aber daran kann man nichts ändern, also improvisieren wir ein wenig“, sagt Dincic.

Der HC Rödertal

Der HC Rödertal ist derzeit Siebter in der Tabelle, hat zwei Punkte Rückstand auf den Vierten aus Koblenz/Weibern. Mit einem Sieg könnte man nach Punkten zu den Vulkan-Ladies aufschließen. Die Mannschaft von Trainer Karsten Moos hat zuletzt drei Spiele in Folge nicht gewinnen können und dennoch für Aufsehen gesorgt: Mitte Dezember knöpfte man in eigener Halle Spitzenreiter Neckarsulm beim 24:24 einen Zähler ab - es war der erste Punktverlust des Tabellenführers.

„Ich habe zwei Spiele auf Video gesehen“, sagt Dincic. „Rödertal spielt eine sehr starke 6:0-Abwehr mit zwei großen Spielerinnen im Mittelblock. Dazu verfügen sie im Angriff über reichlich Erfahrung. Und sie sind in der Lage, aus neun, zehn Metern viele Tore zu werfen. Rödertal ist für mich eine Spitzenmannschaft der 2. Bundesliga. Wenn wir kompakt in der Abwehr stehen und vorne auch die einfachen Tore machen, haben wir eine Chance. Wir wollen den Anschluss an das obere Tabellendrittel nicht verlieren.“

Es wird ein spannendes Spiel

Im Vorbericht der Gastgeber gibt auch HCR-Manager Thomas Klein einen Ausblick auf das anstehende Spiel: „Mit Koblenz erwartet uns am Samstag ein sehr unangenehmer Gegner, der zudem auf den einzelnen Positionen jede Menge Erfahrung vorzuweisen hat. Nach dem Bundesligaabstieg in der Vorsaison sollte eigentlich der direkte Wiederaufstieg angepeilt werden und daher zählt für sie eigentlich nur ein Sieg. Doch auch unsere Mädels sind heiß, wollen die zuletzt schlechten Ergebnisse vergessen machen und natürlich auch nach diesem Spiel weiterhin in eigener Halle ungeschlagen bleiben. Alle Fans können sich also auf ein hochklassiges und spannendes Duell freuen.“

Hildigunnur Einarsdottir hat sie Nummer 18 und spielt bei den Vulkan-Ladies auf der Position Kreismitte. Foto: Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern

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