Theaterverein Brisiacum feiert zum Jahresabschluss
Auszeichnungen für besondere Leistungen
Bad Breisig. Anlässlich eines geselligen Beisammenseins im gemütlichen Ambiente der Schäferhütte zog der Breisiger Theaterverein Bilanz seiner diesjährigen Aktivitäten. Mit dem im Oktober aufgeführten Stück „Konfusionen“ von Sir Alan Ayckbourne hatte man zum fünften Mal seit 2011 wieder hervorragend zum quellenstädtischen Kulturleben mit erfrischenden humorvollen Szenen aus dem Alltagsleben beigetragen. Für die diesjährigen Auszeichnungen bei den Mitgliedern hatte die Regisseurin des Vereins, Monika Morgenstern, wieder spaßige Einfälle, die die lockere und entspannte Atmosphäre des Abends unterstrichen: Den Brisi 2015 erhielt Hanne Willner „für ihr Lebenswerk hinter der Bühne“. Sie bekam einen kleinen auf einem Sockel stehenden geschnitzten schwarzen Elefanten für ihren stets zuverlässigen Arbeitseinsatz in allen fünf Jahren. Inge Gaebel erhielt den Sonderbrisi in Gestalt einer Dämonenmaske („Vertreibung des Absagedämons!“) für spontanes und erfolgreiches Einspringen bei der Rolle der Lucy im ersten Akt. Andy Schmitt erhielt einen Orden als „Held des Theaters“, weil er trotz großer beruflicher Belastung ganze drei Rollen übernommen hat. Und last not least konnte Ewald Caspary eine Urkunde in Gestalt eines „Gesellenbriefes für Licht- und Tontechnik“ einheimsen, weil er sich als Nicht-Mitglied unentgeltlich und zuverlässig in die Bedienung der Technik einarbeitete. Schon auf seiner Vorstandssitzung Ende Oktober hatte der Verein Brisiacum einstimmig beschlossen, 2016 eine Aufführungspause einzulegen, um beispielsweise Anfang April gemeinsam ein ganzes Wochenende lang an einem von professionellen Lehrkräften veranstalteten Theaterworkshop in Regensburg teilzunehmen. Die Regisseurin verspricht sich davon fruchtbare Impulse für zukünftige neue Herausforderungen auf der Bühne, die die Welt bedeutet oder zumindest widerspiegeln kann. Alle Mitglieder – teilweise mit Angehörigen – feierten in froher und harmonischer Runde, wobei sie besonders die Anwesenheit von Irmgard Mollstroh, der „Dienstältesten“ und Erdal Altintop, dem „Initiator des Vereins“ zu schätzen wussten. Bei dieser Gelegenheit hier noch einmal der Aufruf an alle Bad Breisiger Theaterinteressierten, besonders die jungen Leuten, sich darüber Gedanken zu machen, ob sie sich nicht der Truppe anschließen möchten – besonders auch Leute, die sich beim technischen Ablauf einbringen können - zur Verstärkung des Teams und zum Wohle des Breisiger Kulturlebens.
Andy Schmitt erhielt einen Orden als „Held des Theaters“.
Hanne Willner erhielt den Brisi „für ihr Lebenswerk hinter der Bühne“.
Ewald Caspary erhielt eine Urkunde in Gestalt eines „Gesellenbriefes für Licht- und Tontechnik“.
