Allgemeine Berichte | 13.04.2014, 14:00 Uhr

Caritas Werkstätten vollziehen Spatenstich für ihre neue Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bauarbeiten feierlich eröffnet

Beim Spatenstich für die neue Werkstatt für behinderte Menschen in der Christine-Demmer-Straße in Bad Neuenahr-Ahrweiler (v.l.): Thomas Elzer (Vertrieb Bauunternehmung Mertgen), Wolfgang Rumpf (Inhaber von RUMPF architekten + ingenieure), Dr. Jürgen Pföhler (Landrat des Landkreises Ahrweiler), Franz Josef Bell (Geschäftsbereichsleiter Arbeit der St. Raphael CAB), Guido Orthen (Bürgermeister der Kreisstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler), Frank Zenzen (Einrichtungsleiter der Caritas Werkstätten im Landkreis Ahrweiler), Wolfgang Kaul (Bauleitung Bauunternehmung Mertgen), Thomas Spitz (Wirtschaftsförderung/Stadtmarketing der Kreisstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler). privat
79

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Um Menschen mit Behinderung eine wohnortnahe Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen, erweitern die Caritas Werkstätten ihr Beschäftigungsangebot im Landkreis Ahrweiler. Mit zwei Neubauprojekten in Bad Neuenahr-Ahrweiler und in Adenau soll die Dezentralisierung des Werkstattangebots weiter vorangetrieben und zugleich die überbelegten Caritas Werkstätten St. Elisabeth in Sinzig entlastet werden.

Nach Beginn der Erdarbeiten erfolgte nun in der Christine-Demmer-Straße in Bad Neuenahr-Ahrweiler der Spatenstich für die neue Werkstatt für Menschen mit Behinderung auf einem 6.500 Quadratmeter großen Grundstück, das bereits 2011 erworben wurde. „Wir freuen uns über die Entscheidung der Caritas Werkstätten, am Standort Bad Neuenahr-Ahrweiler eine neue Werkstatt aufzubauen“, sagte Guido Orthen. Der Bürgermeister weiter: „So bekommen jetzt auch bei uns Mitbürger mit Handicap die Chance, im eigenen Lebensumfeld einen Arbeitsplatz zu finden.“

Der rund 2.200 Quadratmeter große Neubau wird neben einem Verwaltungs- und Schulungsbereich flexibel nutzbare Arbeitsbereiche, eine Verteilerküche, einen Speiseraum sowie eine Lagerhalle umfassen. Das Investitionsvolumen für das Bauprojekt liegt bei rund 5,5 Millionen Euro. Die neue Werkstatt wird voraussichtlich im Frühjahr 2015 fertiggestellt und insgesamt 60 Menschen mit psychischer Behinderung einen Arbeitsplatz bieten.

„Die neue Werkstatt bringt die Behindertenhilfe im Kreis Ahrweiler einen wichtigen Schritt weiter“, sagte Landrat Dr. Jürgen Pföhler, der die Baugenehmigung der Kreisverwaltung Ahrweiler an die St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH im Dezember vorigen Jahres überreicht hatte. Die Caritas Werkstätten in Trägerschaft der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH mit Sitz in Mayen sind eine der größten Werkstätten im nördlichen Rheinland-Pfalz und beschäftigen derzeit an fünf Standorten über 950 Menschen mit Behinderung.

Pressemitteilung

St. Raphael CAB GmbH

Caritas Werkstätten Mayen

Beim Spatenstich für die neue Werkstatt für behinderte Menschen in der Christine-Demmer-Straße in Bad Neuenahr-Ahrweiler (v.l.): Thomas Elzer (Vertrieb Bauunternehmung Mertgen), Wolfgang Rumpf (Inhaber von RUMPF architekten + ingenieure), Dr. Jürgen Pföhler (Landrat des Landkreises Ahrweiler), Franz Josef Bell (Geschäftsbereichsleiter Arbeit der St. Raphael CAB), Guido Orthen (Bürgermeister der Kreisstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler), Frank Zenzen (Einrichtungsleiter der Caritas Werkstätten im Landkreis Ahrweiler), Wolfgang Kaul (Bauleitung Bauunternehmung Mertgen), Thomas Spitz (Wirtschaftsförderung/Stadtmarketing der Kreisstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler). Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Ralf Schweiss
Werbeplan 2026 / rund ums Haus
Kirmes in Miesenheim
Betriebsferien Oktober 2026
Sonderpreis Karriere Kompass
Immobilienanzeige
Allgemeine Anzeige Jubiläum 25 Jahre
Empfohlene Artikel
Imkerverein 1993 bei der 900 Jahr Feier
77

Kempenich. Mit dem Spruch: „Seht euch ihn an, den Kirchehänn, zeicht ösch Wönd on Wedder än, well och jot jevödert sein, möt Äppel, Speck on Wein on noch e jot Trenkjeld dobei.“ zog 1988 der Dachdeckermeister Peter Wetzlar durch den Ort um mit Spenden den neuen vergoldeten Kirchenhahn zu finanzieren. Das war der Einstieg in die gut besuchte Versammlung zur Kempenicher Ortsgeschichte. Werner Görgen „Hörni“ erzählte dann eine Geschichte aus seinem Leben, die gut ankam.

Weiterlesen

Erntedankaltar in der Kirche in Wassenach
47

Wassenach. In Wassenach wurden das Erntedankfest und die Kirmes auch in diesem Jahr in der Kirche St. Remigius gemeinsam gefeiert. Am Samstag, dem 3.10., bauten die Messdiener und andere Kinder aus Wassenach mit etwas Unterstützung durch drei Erwachsene den Erntedankaltar auf. Auch die eingegangenen Lebensmittelspenden für die Andernacher Tafel wurden bei der Gestaltung mit integriert.

Weiterlesen

31

Niederoberweiler. Am Sonntag, 25. Oktober 2026 veranstaltet der MGV Niederoberweiler in der Vitushalle in Niederoberweiler einen gemütlichen Nachmittag. Umrahmt wird dieser Nachmittag mit gesanglichen Leckerbissen durch die mitwirkenden Chöre wie „Genoveva Chor“ Mayen, „In Takt“ aus Kürrenberg und des MGV Niederoberweiler. Die musikalische Leitung hat Gerhard Schlich. Selbstverständlich wird wieder der leckere selbstgebackene Kuchen zum Kaffee angeboten.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Arbeitsgruppe „Weingarten an der Balduinbrücke“
28

Arbeitsgruppe „Weingarten an der Balduinbrücke“ gestartet

LützelAktiv e. V. bringt Menschen zusammen

Koblenz-Lützel. Zehn Menschen haben sich am Mittwochabend zum ersten Planungstreffen für den „Weingarten an der Balduinbrücke“ getroffen und eine Arbeitsgruppe gebildet. Die Initiative geht von LützelAktiv e. V. aus. Unter dem Motto „Wein, Musik, Begegnung“ soll ab Frühjahr 2027 am Moselufer unterhalb der Balduinbrücke ein offener Treffpunkt für alle Generationen entstehen, nicht als feste Gaststätte, sondern an einzelnen besonderen Abenden.

Von Werner Weber aus Koblenz

Weiterlesen