CDU Frauen-Union Kreis Ahrweiler
Bundesvorsitzende zu Gast im Kreis Ahrweiler
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Am 08. Januar besuchte Annette Widmann-Mauz, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit pp und seit September 2015 Bundesvorsitzende der CDU Frauen-Union, den Kreis Ahrweiler.
Gemeinsam mit Mechthild Heil (MdB), Horst Gies ( MdL), Herrn Bürgermeister Guido Orthen, Vorstandsmitglieder der CDU Kreisfrauen-Union und dem CDU Kreisvorstand, informierte sie sich über das Pilotprojekt ,,OEG Traumaambulanz“, in der Dr. von Ehrenwall’schen Klinik, in Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Das Team der Trauma Ambulanz stellte das Konzept vor. In der sich anschließenden Fragerunde und Diskussion konnte die Staatssekretärin ihre Erfahrungen und Einschätzungen aus der Bundesebene mit den Realitäten vor Ort vergleichen und beraten.
In Ihrer Eigenschaft als Vorsitzende der CDU Frauen-Union, dankte Heike Krämer-Resch für den Besuch der Bundesvorsitzenden der Frauen-Union, im Kreis Ahrweiler.
Dabei bewegt das Thema, wie Frauen, die in der Regel Opfern von häuslicher oder anderweitiger Gewalt werden, kompetente Soforthilfe angeboten werden kann, um eine Traumatisierung und anschließende krankhafte Belastungsstörung zu vermeiden.
Das Pilotprojekt der OEG-Traumaambulanzen wurde von dem zuständigen Ministerium ins Leben gerufen, um allen Opfern von Gewalt über das Opferentschädigungsgesetz (OEG) eine zeitnahe Soforthilfe anbieten zu können.
Dies stellt sicher, dass durch die Vergabe eines Beratungstermins innerhalb von 1-2 Tagen nach der Tag ein rasches, fachkompetentes therapeutisches Eingreifen erfolgt. Mit 5 Sitzungen mit den Opfern kann erreicht werden, dass sich die psychischen Folgen der Gewalttat nicht dauerhaft als Gesundheitsstörung verfestigen.
Das kompetente Team der Fachärzte und Klinikmitarbeiter machte dabei deutlich, für welche Fälle die Traumaambulanzen Ansprechpartner sind. Dies ist zum Einen der Fall bei primär traumatisierten Opfer von körperlicher und/oder sexueller Gewalt sei es innerhalb von Familien oder sonstigen Gewaltanwendungen, dies gilt für sogenannte sekundär Traumatisierte, die etwa als Zeugen von Gewalttaten eine Traumatisierung erfahren oder Opfer von sogenannten „Schockschäden“
Jedes Opfer einer Gewalttat kann sich in einer der Traumaambulanzen in Rheinland-Pfalz anmelden. Für die Dr. von Ehrenwall´sche Klinik gelten folgende Telefonnummern: Chefsekretariat II, Monika Schneider, (0 26 41) 386-119 oder psychiatrische Institutsambulanz (0 26 41) 386-205 oder nach Dienstschluss rund um die Uhr der Empfang unter der Nummer: (0 26 41) 386-0.
Informationen zur Traumaambulanz unter www.ehrenwall.de/index.php/einrichtungen/oeg-traumaambulanz.de zur CDU Frauen-Union unter: www.cdu-fu-kreis-aw.de.
Pressemitteilung
CDU Frauen-Union Kreisverband Ahrweiler
